SPIELBERICHT
Pahlke und BHC-Damen dominieren Wespen im Lokalderby 
Die Hockeydamen des Berliner HC besiegten am Samstag im Lokalderby die Zehlendorfer Wespen souverän mit 4:0 (1:0). Dabei brauchte das Team von Florian Keller zwar etwas, um seine Dominanz auch auf dem Scoreboard widerzuspiegeln, aber bereit im ersten Viertel kamen die Gastgeberinnen über ein Dutzend Mal in den gegnerischen Schusskreis. Auch die Gesamtstatistik ließ keinen Zweifel am verdienten Sieger: Insgesamt 40 Mal hatten die BHC-Damen nennenswerte Schusskreisszenen, die Wespen hatten ihre einzige Kreisszene knapp zehn Minuten vor dem Ende. Auch die Strafeckenbilanz (10:0 für den BHC) fiel am Ende deutlich zugunsten des Siegers aus.

„Wir waren von der ersten Minute an da“, stellte BHC-Trainer Florian Keller nach dem Schlusspfiff klar, auch wenn seine Mädels da aus anfänglicher leichter Verunsicherung die Möglichkeiten noch liegen ließen. Sein Gegenüber Carsten Vahle sah in der Anfangsphase die Wespen-Damen zumindest in der Arbeit nach hinten noch etwas besser mithalten: „Zu Beginn haben wir es noch ganz gut geschafft, defensiv die Zweikämpfe zu führen, haben da früh ins Eins-gegen-eins geschoben. Nach dem 0:1 war das dann allerdings noch schwieriger. Solange die Null steht, hast Du es als Außenseiter natürlich leichter.“ Kurz vor der Halbzeitpause brachte Anke Gruenberg per Strafecke den BHC in Führung (29.) und rückte damit das Kräfteverhältnis auch bei den Toren zurecht.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Carlotta Pahlke auf 2:0 (33.) und bereits in dieser Phase der Partie hatten die rund 600 Zuschauer in der Ernst-Reuter-Arena keinen Zweifel, wer den Sieg nach Hause tragen würde. Am Ende stellte Pahila Arnold per Ecken-Doppelpack (42./52.) den 4:0-Endstand für die Hausherrinnen her. Deren Trainer machte seinem Team trotz vorhandener Chancen zu weiteren Treffern ein Riesenkompliment: „In so einem Derby vor so vielen Zuschauern musst Du erst einmal 4:0 gewinnen. Wir haben die Wespen nicht zur Entfaltung kommen lassen und waren im Ballbesitz dominant. Nach letzter Woche bin ich über vier Tore sehr froh. Zudem war der Sieg ein klares Statement darüber, wer die Nummer eins in Berlin ist.“ Dem wollte auch Vahle nichts entgegensetzen: „Der BHC war die stärkere Mannschaft, insofern ist der Sieg definitiv verdient. Wir haben uns im Aufbau sehr schwer getan und kaum effektive Lösungen gefunden. Vor allem, wenn wir hinten raus kamen, fehlte die Anschlusshandlung in Offensive. Dadurch haben wir uns das Leben auch schwer gemacht.“
Berliner HC - Zehlendorfer Wespen 4:0 (1:0)
Tore:
1:0 Anke Grueneberg (27., KE)
 
2:0 Carlotta Pahlke (33.)
 
3:0 Pahila Arnold (42., KE)
 
4:0 Pahila Arnold (52., KE)
 
Ecken:
10 (3 Tore) / 0 (0 Tore)
Zuschauer:
600
Grüne Karten:
Mieketine Hayn, BHC (unsportliches Verhalten)
Jana Gonnermann, BHC (Foulspiel)
Saskia Chelmowski, Wespen (Foulspiel)
Schiedsrichter:
F. Bariszlovich / M. Meister

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38
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34
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UHC Hamburg
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33
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17
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