SPIELBERICHT
Mülheim gewinnt erstes "Uhlen-Duell" zu deutlich 
Der HTC Uhlenhorst Mülheim hat das erste „Uhlen“-Duell der hockeyliga-Saison für sich entschieden. Am Samstag siegte das Team von Omar Schlingemann in der Höhe etwas zu deutlich mit 5:1 (1:1) gegen den Uhlenhorster HC. Die Hamburger konnten die Partie bis ins Schlussviertel hinein offen gestalten, schwächten sich dann aber durch eine lange Zeitstrafe von Jan Philipp Rabente und den verletzungsbedingen Ausfall von Max Kapaun entscheidend. Durch den Sieg und den gleichzeitigen Punktverlust des Harvestehuder THC in Krefeld (nur 3:3) zieht Mülheim in die Top vier ein. Der UHC Hamburg verliert einen Platz und rutscht auf Rang acht, immer noch vier Punkte vor dem Tabellenkeller, der nun beim CHTC (10., 4 Punkte) beginnt.

„Wir haben heute sehr selbstbewusst und sehr erwachsen gespielt“, freute sich Mülheim-Trainer Omar Schlingemann nach dem am Ende sehr deutlichen Sieg. Dabei sahen die rund 400 Zuschauer ein lange Zeit ausgeglichenes Spiel: Philip Schmids frühes 1:0 für die Gäste (6.) konnte Lukas Windfeder noch im selben Viertel ausgleichen (15.). In der Folge egalisierten sich beide Mannschaften. „Wenn wir in der ersten Halbzeit erwachsener spielen, kann die Partie auch ganz anders ausgehen, aber wir lassen vor der Pause klare Chancen liegen“, haderte auf der anderen Seite UHC-Coach Benedikt Schmidt-Busse, „aber mit dem 1:1 zur Halbzeit war allerdings auch noch nichts passiert.“

Schmidt-Busses Team kam auch nach dem Seitenwechsel schnell wieder in den gegnerischen Schusskreis, belohnten sich dort aber erneut nicht. Dann führte eine aus Gästesicht in der Entstehung strittige Strafecke zur ersten Führung der Hausherren: Erneut Windfeder ließ sich nicht lange bitten und vollendete zum 2:1 (42.). „Was dann passierte, hat uns das Leben einfacher gemacht“, kommentierte Schlingemann dann zwei entscheidende Szenen im Schlussviertel. Erst sah Jan Philipp Rabente 13 Minuten vor dem Ende eine Zehn-Minuten-Zeitstrafe nach unstrittigem Foul, dann schied mit Max Kapaun der zweite Aktivposten verletzt mit Verdacht auf Muskelfaserriss aus. „Wäre das nicht passiert, wäre die Partie enger gewesen.“ So hatten die Hausherren leichteres Spiel, profitierten beim 3:1 aber auch von Abstimmungsproblemen der beiden Verteidiger Benedikt Schwarzhaupt und Rhett Halkett, die Till Brock nach einem langen Ball in die Spitze nutzen konnte (53.). Mülheim hatte nun Platz und war durch Timm Herzbruch brandgefährlich. Erst setzte sich der 21-Jährige auf der Grundlinie durch und vollendete nach sehenswerter Körpertäuschung zum 4:1 (56.). Keine sechzig Sekunden später stellte erneut Herzbruch den 5:1-Endstand her.

„Das war höheres Niveau, wie wir taktisch gekämpft haben“, befand Schlingemann am Ende. „Mit zwei Eckentoren von Windfeder sind wir auch hier wieder auf dem dem Weg zurück zu alter Stärke. Zudem hat die Rückkehr von Tobias Matania hinten für zusätzliche Sicherheit gesorgt.“ Schmidt-Busse ärgerte sich über die Schlussphase: „Die Niederlage fällt definitiv zwei, drei Tore zu hoch aus. Wenn die Mülheimer über Herzbruch und Fürk kommen, ist das natürlich nicht immer lückenlos zu verteidigen.“
Uhlenhorst Mülheim - UHC Hamburg 5:1 (1:1)
Tore:
 
0:1 Philip Schmid (6.)
1:1 Lukas Windfeder (15.)
 
2:1 Lukas Windfeder (42., KE)
 
3:1 Till Brock (53.)
 
4:1 Timm Herzbruch (56.)
 
5:1 Timm Herzbruch (57.)
 
Ecken:
2 (1 Tor) / 1 (0 Tore)
Zuschauer:
400
Grüne Karten:
Ferdinand Weinke, UM (Foulspiel)
Timm Herzbruch, UM (Foulspiel)
Rhett Halkett, UHC (Unsportlichkeit)
Gelbe Karten:
Jan Philipp Rabente, UHC (48., Foulspiel)
Schiedsrichter:
T. Lange / A. Sehrt

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Zehl. Wespen
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Düsseld. HC
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Blau-Weiß Köln
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Großflottbek
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Nürnberg HTC
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Mannheim HC
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