SPIELBERICHT
Kantersieg der Uhlen gegen den Hallenmeister 
Im Duell zwischen dem amtierenden deutschen Feld- und Hallenmeister gab es am Samstag in Mülheim ein überdeutliches 9:2 für die Gastgeber gegen den Club an der Alster. Für die Hamburger war es die höchste Niederlage seit Einführung der eingleisigen 1. Bundesliga 2002. Mülheim unterstrich eine Woche nach dem 6:0 auf gleichem Platz gegen den Harvestehuder THC die stark verbesserte Form im Vergleich zur Hinrunde. Timm Herzbruch konnte vier Treffer zum Kantersieg der Uhlen beisteuern.

Mülheim hatte sich vorgenommen, die Hamburger zu Fehlern zu zwingen und dann eiskalt zuzuschlagen. Das gelang bereits nach gut fünf Minuten, als Lukas Windfeder die erste Ecke der Ruhrstädter zum 1:0 verwertete. Kurz darauf war es Timm Herzbruch, der einen Siebenmeter zum 2:0 verwertete. Alster hielt dagegen, hatte kurz vor Ende des ersten Viertels eine Ecke, die Didi Linnekogel zum Anschlusstreffer nutzte. „Wir hatten in der ersten Hälfte diesen einen Moment, in dem wir leicht unaufmerksam waren“, so HTCU-Coach Omar Schlingemann, dessen Team nach der ersten Pause mit dem Toreschießen weitermachte.
Malte Hellwig vollendete einen schönen, schnellen Angriff zum 3:1. Und fünf Minuten vor der Halbzeit war es Sukhbal Panesar, der sogar noch das 4:1 folgen lassen konnte. „Man hat gemerkt, dass Alster sich etwas vorgenommen hatte, als sie aus der Kabine kamen, insofern war es goldrichtig, dass uns sofort das 5:1 gelingt“, so Schlingemann. „Danach war Alster demoralisiert und wir hellwach. So fallen dann auch noch die anderen Treffer.“
Das 5:1 fiel erneut per Herzbruch-Siebenmeter. Zwischen der 40. und 44. Minute waren es erneut der Nationalstürmer sowie Windfeder, Till Brock und wieder Herzbruch, die den Score bis auf 9:1 nach oben trieben. Alster blieb immerhin ein zweites Tor von Linnekogel kurz vor Schluss, um etwas Schadenreduzierung zu betreiben, aber das Team war dennoch restlos bedient. Eine Stimme war auch nach Spielschluss erstmal nicht zu bekommen.
Schlingemann warnte bei seinem Team hingegen vor zu viel Euphorie: „Wir haben jetzt in den zwei Partien immer zum richtigen Zeitpunkt die Tore geschossen. Lass uns mal schauen, wie es sein wird, wenn wir zum ersten Mal in einer Partie richtig Druck haben. Dann wissen wir, ob wir wirklich so gut sind.“
Uhlenhorst Mülheim - Club an der Alster 9:2 (4:1)
Tore:
1:0 Lukas Windfeder (6., KE)
 
2:0 Timm Herzbruch (9., 7m)
 
 
2:1 Dieter-Enrique Linnekogel (13., KE)
3:1 Malte Hellwig (21.)
 
4:1 Sukhpal Panesar (25.)
 
5:1 Timm Herzbruch (31., 7m)
 
6:1 Timm Herzbruch (40.)
 
7:1 Lukas Windfeder (41., KE)
 
8:1 Till Brock (42.)
 
9:1 Timm Herzbruch (44.)
 
 
9:2 Dieter-Enrique Linnekogel (59.)
Ecken:
5 (2 Tore) / 1 (1 Tor)
Zuschauer:
500
Grüne Karten:
Dieter-Enrique Linnekogel, CadA (13., Foulspiel)
Schiedsrichter:
C. Deckenbrock / G. Schmitz

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hockeyliga herren
Feldsaison 2018/2019
1.
Mülheim
81:36
44
2.
RW Köln
71:44
42
3.
Mannheim HC
53:30
34
4.
UHC Hamburg
47:38
34
5.
Harvestehude
52:58
33
6.
Polo Club
46:44
30
7.
Krefeld
42:41
25
8.
Berliner HC
53:52
24
9.
Nürnberg HTC
48:59
20
10.
Alster
42:52
17
11.
Düsseld. HC
27:54
12
12.
BW Berlin
31:85
6
hockeyliga damen
Feldsaison 2018/2019
1.
UHC Hamburg
64:27
48
2.
Mannheim HC
56:18
45
3.
Düsseld. HC
49:21
45
4.
Alster
85:13
44
5.
Mülheim
34:41
26
6.
Berliner HC
31:26
25
7.
RW Köln
22:24
23
8.
Harvestehude
36:46
20
9.
Münchner SC
26:51
18
10.
Zehl. Wespen
16:73
14
11.
TSV Mannheim
23:61
12
12.
Bremer HC
15:56
4