SPIELBERICHT
Ludwigsburger Aufholjagd im Kellerduell 
Der HC Ludwigsburg hat sich im Kellerduell beim Münchener SC einen Punkt erkämpft. Nach intensiven 60 Minuten trennten sich die beiden Mannschaften 4:4 (3:1). Damit verpassten die Münchener eine Vorentscheidung im Abstiegskampf.

Dabei begannen die Hausherren furios. Maternus Burgmer brachte die Münchener schon nach zwei Minuten in Front. „Nach dem Spiel gestern wollten wir Antworten liefern und das haben wir in der ersten Halbzeit sehr gut gemacht. Wir setzten Ludwigsburg gut unter Druck und haben bis zum Ende fokussiert unseren Matchplan verfolgt“, sagte MSC-Trainer Patrick Fritsche. Dessen Team blieb spielbestimmend und baute in der vierten Minute die Führung aus. Felix Greffenius nutzte eine kurze Ecke zum 2:0. Nach dem Doppelschlag fingen sich die Gäste und standen in der Abwehr kompakter. Aus einem Konter heraus gelang Michael Josek in der achten Minute der Anschluss zum 2:1. „Insgesamt war das Spiel heute auf einem überschaubarem Niveau. Es war viel Kampf und Krampf dabei“, sagte Daniel Weißer, Trainer des HCL. Dabei hatten die Gastgeber die besseren Torchancen. Die Münchener verstanden es, die Gäste in der eigenen Hälfte zu kontrollieren. Folgerichtig klingelte es in der 26. Minute wieder im HCL-Tor. Erneut war es Felix Greffenius, der eine Standardsituation nutzte. Dieses Mal zimmerte er einen Siebenmeter unhaltbar in die Maschen der Gäste.

Nach der Pause waren es die Ludwigsburger, die nach vorne kombinierten. Die Münchener verteidigten geschickt, doch in der 46. Spielminute gelang Lukas Schurig der Anschlusstreffer zum 3:2. Die Münchener verloren im Anschluss die Kontrolle über das Spiel. „Ludwigsburg hatte nichts mehr zu verlieren und uns hat die Ruhe gefehlt. Wir haben den HCL durch eigene Fehler wieder stark gemacht“, sagte Fritsche. Dessen Team musste zwei Minuten nach dem Anschluss auch noch den Ausgleich hinnehmen. Nach einer kurzen Ecke stoppte ein Münchener Verteidiger den Ball mit dem Fuß auf der Linie. Den folgerichtigen Siebenmeter verwandelte Arne Huber zum 3:3. Zwar brachte Felix Greffenius den MSC mit seinem dritten Treffer des Tages erneut in Front, doch die letzten Spielminuten waren durch Emotionen geprägt. Dabei zeigten die Schiedsrichter insgesamt zehn Karten und ermöglichten so die unterschiedlichsten Überzahlkonstellationen. In den Schlussminuten spielten dann sechs Ludwigsburger gegen vier Münchener. Dabei nutzten die Gäste des HCL ihre Chance und erzielten kurz vor dem Ende das 4:4. „Am Ende müssen beide Mannschaften mit dem Punkt leben. Keines der Teams hat sich heute einen Sieg verdient. Die Tabellensituation lügt eben nicht“, resümierte Weißer.
Münchner SC - HC Ludwigsburg 4:4 (3:1)
Tore:
1:0 Maternus Burgmer (2.)
 
2:0 Felix Greffenius (4., KE)
 
 
2:1 Michael Josek (8.)
3:1 Felix Greffenius (26., 7m)
 
 
3:2 Lukas Schurig (46.)
 
3:3 Arne Huber (48., 7m)
4:3 Felix Greffenius (50., KE)
 
 
4:4 Manuel Baitis (58.)
Ecken:
2 (2 Tore) / 7 (0 Tore)
Zuschauer:
300
Schiedsrichter:
P. Papiest / M. Schollmayer

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hockeyliga herren
Feldsaison 2017/2018
1.
RW Köln
71:39
51
2.
Mannheim HC
62:44
43
3.
Mülheim
71:50
42
4.
Harvestehude
74:46
41
5.
Alster
84:58
37
6.
Berliner HC
42:47
35
7.
UHC Hamburg
59:63
27
8.
Krefeld
42:55
23
9.
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48:67
21
10.
Düsseld. HC
44:80
20
11.
TSV Mannheim
48:63
19
12.
Münchner SC
35:68
13
hockeyliga damen
Feldsaison 2017/2018
1.
Alster
74:22
55
2.
Mannheim HC
58:21
50
3.
UHC Hamburg
52:23
50
4.
Düsseld. HC
40:19
45
5.
RW Köln
36:35
32
6.
Berliner HC
31:42
30
7.
Münchner SC
35:44
23
8.
Mülheim
37:50
22
9.
Harvestehude
29:38
21
10.
TSV Mannheim
32:59
19
11.
Großflottbek
19:39
16
12.
Raffelberg
26:79
12