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Vorschau auf die Halbfinals der Herren


1. HF Herren: Club an der Alster – Crefelder HTC 16.00 Uhr
SR: Christian Blasch / Tim Meissner

Die Herren des Crefelder HTC geben in Stuttgart erstmals seit dem Titelgewinn im Jahr 2007 ihr Comeback bei einer Hallenhockey-Endrunde. Nach einer eher durchwachsenen Hinrunde kamen die Seidenstädter im zweiten Saisonteil ins Rollen und bekommen es nun im Halbfinale mit Nord-Meister Club an der Alster zu tun. Da sieht sich Krefeld als klarer Außenseiter, wie Coach Matthias Mahn betont. „Wir freuen und sehr darauf, in Stuttgart dabei zu sein, und wir fühlen uns in der Außenseiterrolle auch wohl. Alster hat eine Truppe mit großer individueller Qualität, aber das ist im Halbfinale wohl bei jedem Gegner so. Wir müssen jetzt schauen, was uns einerseits gegen Alster einfällt, und zweitens, dass wir uns möglichst auf uns selbst konzentrieren. Klar ist aber, dass wir an diesem Tag eine Top-Leistung abrufen müssen.“ Den Schlüssel sieht Mahn in erster Linie in einer starken Defensive. „Teams wie der UHC, Harvestehude oder der Mannheimer HC haben gezeigt, dass gegen Alster auch was geht.“

Beim Club an der Alster setzt man darauf, die Spannung, die man zuletzt in den wichtigen Spielen gegen HTHC, UHC und zuletzt im Viertelfinale gegen Mannheim aufbauen konnte, auch nach Stuttgart mitzunehmen. „Besonders Mannheim war eine gute Generalprobe für uns, weil der MHC sehr gut und diszipliniert verteidigt hat, und ich nehme an, das wird bei der Endrunde nicht anders sein. Da werden wir nichts geschenkt bekommen“, so Alsters Trainer Fabian Rozwadowski. Die Krefelder schätzt der Coach ähnlich ein wie den MHC – defensiv sehr gut strukturiert, athletisch stark und gefährlich beim Kontern. „Wir wissen um deren Stärken und müssen versuchen, uns mit unserem intuitiven Spiel und viel Bewegung durchzusetzen.“ Mit der Mannschaft habe er noch gar nicht über Titelchancen gesprochen, „weil wir unseren vollen Fokus auf den CHTC legen. Aber natürlich fahren wir nach Stuttgart, um bis zum Ende dabei zu sein.“

2. HF Herren: UHC Hamburg – Rot-Weiss Köln 18.00 Uhr
SR: Benjamin Göntgen / Johannes Berneth

Den Abschluss des Halbfinal-Tages in der SCHARRena bildet ein echter Klassiker. In der jüngeren Vergangenheit waren die Duelle zwischen Rot-Weiss Köln und dem UHC Hamburg immer geprägt von hoher spielerischer Qualität und auch viel Emotionalität. „Ich denke, da wird ein Kapitel dazukommen“, ist sich Kölns Trainer André Henning sicher. „Da freuen wir uns drauf, und die Jungs sind megaheiß auf eine weitere rasante Begegnung.“ Allerdings ist Köln auch in absoluter Titelform. „Wir haben mit einer sehr guten Hauptrunde und auch mit einem klaren Viertelfinale gezeigt, dass wir in der heißen Phase absolut da und voll fokussiert sind. Wir konnten in dieser Woche erstmals komplett miteinander trainieren, und ich weiß, dass wir bislang unser volles Potenzial noch nicht ausgeschöpft haben.“ Klare Ansage von Coach Henning: Man werde in Stuttgart noch eine Klasse stärker sein als zuletzt in der Liga. Natürlich seien bei einer Endrunde alle vier Teams in der Lage, das zu gewinnen, und es werde auch auf die mentale Stärke ankommen. Aber genau das sei eine der großen Stärken seines Teams, weiß Henning.

Beim UHC ist man am Ende einer besonderen Saison auch in einer besonderen Stimmung. Für viele Spieler, und auch für den Trainer, wird es die letzte Hallen-Endrunde sein. „Wir haben eine schöne Mischung aus Vorfreude und einer seeligen Stimmung, dass wir in dieser Besetzung nochmal eine Endrunde spielen dürfen“, beschreibt Trainer Kais al Saadi. „Die Geschichte mit den ‚Old Stars‘ ist schön, aber man vergisst gern, dass da regelmäßig auch drei A-Jugendliche dabei sind. Das ist schon recht familiär bei uns.“ Natürlich ist der Druck bei der Endrunde da, aber man habe – anders als in früheren Saisons – abstreifen können, dass alles andere als der Titel kein Erfolg wäre. Al Saadi erwartet gegen Köln ein heißes Spiel, in dem er sein Team als Außenseiter einordnet. „Sie sind Deutscher Meister, haben sich im Westen klar durchgesetzt und sind im Moment das Team in Deutschland. Wir müssen versuchen, mit unseren Mitteln dagegenzuhalten. Das sind Kampf, Begeisterung und – wenn möglich – ein richtig guter Tag. Aber, und das ist wichtig, wir können uns auch vorstellen, am Sonntag um den Titel zu spielen.“

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hockeyliga herren
Hallensaison Staffel NORD 2018/2019
1.
Alster
99:55
27
2.
UHC Hamburg
117:68
24
3.
Polo Club
76:67
19
4.
Harvestehude
99:76
13
5.
DTV Hannover
47:95
6
6.
Heimfeld
48:125
0
Hallensaison Staffel OST 2018/2019
1.
Berliner HC
97:31
26
2.
Zehl. Wespen
62:50
19
3.
BW Berlin
63:48
18
4.
Lichterfelde
58:55
15
5.
Osternienburg
68:98
7
6.
Berliner SC
44:110
3
Hallensaison Staffel SÜD 2018/2019
1.
TSV Mannheim
66:31
25
2.
Münchner SC
59:42
23
3.
Mannheim HC
59:44
15
4.
Nürnberg HTC
55:53
11
5.
Frankfurt 80
30:51
8
6.
Stuttgart
35:83
3
Hallensaison Staffel WEST 2018/2019
1.
Mülheim
76:50
19
2.
RW Köln
66:53
19
3.
Düsseld. HC
50:36
16
4.
Blau-Weiß Köln
43:60
12
5.
Krefeld
47:54
10
6.
SW Neuss
42:71
5
hockeyliga damen
Hallensaison Staffel NORD 2018/2019
1.
Alster
104:22
30
2.
Harvestehude
60:37
21
3.
UHC Hamburg
39:42
16
4.
Großflottbek
41:46
13
5.
Klipper
23:74
7
6.
Bremer HC
22:68
1
Hallensaison Staffel OST 2018/2019
1.
Berliner HC
55:20
28
2.
Zehl. Wespen
37:31
18
3.
Leipzig
44:54
13
4.
Lichterfelde
42:45
10
5.
BW Berlin
33:52
10
6.
Mariendorf
42:51
9
Hallensaison Staffel SÜD 2018/2019
1.
Mannheim HC
70:23
28
2.
TSV Mannheim
59:28
25
3.
Rüsselsheim
45:42
14
4.
Nürnberg HTC
27:48
12
5.
Münchner SC
29:45
7
6.
Feudenheim
19:63
0
Hallensaison Staffel WEST 2018/2019
1.
Düsseld. HC
79:25
30
2.
Mülheim
52:35
24
3.
RW Köln
38:32
16
4.
Raffelberg
56:52
12
5.
Bonner THV
24:68
6
6.
BW Köln
17:54
1