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MHC-Damen gewinnen nach 1:0 in Flottbek Staffel A
17.04.2021

Vor dem Saisonfinale der Hauptrunde am morgigen Sonntag ist bei den Damen noch einmal etwas Brisanz in die Tabellen gekommen. Festgezurrt hat in der Staffel A der Mannheimer HC den Gruppensieg: Durch den knappen 1:0-Sieg beim Großflottbeker THGC können die Quadratestädterinnen (Spielfoto: A. Schirle/DHA) in der Tabelle nicht mehr von Rot-Weiss Köln eingeholt werden. Nach dem 5:0-Erfolg der Alster-Damen (jetzt 55 Punkten) gegen den Münchner SC ist für die Kölnerinnen (57 Punkte) auch das Heimrecht im Viertelfinale noch nicht ganz sicher. Die Entscheidung fällt Sonntag, wenn Alster im Topspiel auf den MHC trifft und Köln zum HTHC reist. Dieser, heute spielfrei, bleibt Vierter, für das Team von Christan Blunck geht nach oben und unten nichts mehr. Der MSC bleibt nach der Niederlage bei Alster Fünfter und empfängt im Playdown-Spiel eins die Zehlendorfer Wespen. Tabellenschlusslicht ist weiterhin Flottbek, das zum Rüsselsheimer RK reisen muss. Die Hessinnen siegten in Staffel B etwas überraschend mit 1:0 gegen die bereits fürs Viertelfinale qualifizierten Damen des Berliner HC, die somit Gruppenvierte bleiben. Wenig Mühe hatte der Uhlenhorster HC beim 7:0 gegen die Zehlendorfer Wespen Der UHC rückte damit bis auf einen Zähler an B-Spitzenreiter DHC heran, der erst am Sonntag wieder ins Geschehen eingreift. Alle Spiele am Sonntag starten um 11.30 Uhr.

Bei den Herren siegte Staffel-A-Sieger HTC Uhlenhorst Mülheim 5:1 gegen den Großflottbeker THGC, das Ergebnis täuscht etwas über zwei relativ starke Viertel der Hamburger hinweg. Nur 25 Kilometer Luftlinie entfernt triumphierte der zweite am Samstag aktive Hamburger Club, der HTHC, relativ deutlich mit 6:1 beim Crefelder HTC und schloss bis auf einen Punkt auf den B-Zweiten UHC Hamburg auf. Im Fernduell (HTHC in Mülheim, UHC gegen Alster) geht es somit am morgigen Sonntag um den zweiten Viertelfinal-Heimspielplatz neben Mülheim. Noch spannender ist es in Gruppe B, wo Staffelprimus Rot-Weiss Köln mit dem 4:1 beim TSV Mannheim neben dem Gruppensieg zugleich auch das erste EHL-Ticket als Gesamtligabester löste. Dahinter kämpfen der Mannheimer HC (nach dem 6:0 gegen Nürnberg nun 50 Punkte), der BHC und Polo (beide 47 Punkte, beide am Samstag spielfrei) rechnerisch noch um das zweite Heim-Viertelfinale. Die Kurpfälzer haben mit dem Punkte- und dem deutlichen Torevorsprung zwar die bessere Ausgangslage, treffen aber am Sonntag auf Köln, das jedes Spiel als Playoff-Vorbereitung betrachtet. BHC (drei Punkte und 19 Tore hinter dem MHC) und Polo (drei Punkte/22 Tore) treffen im direkten Duell aufeinander. Alle Herrenspiele werden um 14 Uhr angepfiffen.
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Gerangel um die Platzierungen
16.04.2021

Das letzte Spiel-Wochenende vor den Play-offs und Play-downs in der 1. Bundesliga hat es nochmal in sich. Elf Damen- und zehn Herren-Partien stehen am Wochenende an. Die Viertelfinalplätze sind allesamt vergeben, aber jetzt entscheidet sich, wer an den nächsten beiden Wochenenden auf wen trifft.

Die 1. Liga Herren hat ein packendes Duell zwischen Polo Hamburg und dem Berliner HC am Sonntag zu bieten. Derzeit rangieren MHC, BHC und Polo punktgleich auf den Plätzen zwei bis vier in Gruppe B. Jedes Team würde RW Köln, dem Ersten von Staffel A, im Viertelfinale gern aus dem Weg gehen. Mannheim, das beide Heimspiele am Samstag gegen Nürnberg und am Sonntag gegen Köln schon mal als Endrunden-Generalprobe über Twitch.tv streamt, hat dabei zwei Chancen, die nötigen Punkte zu sammeln, um am Ende Platz zwei zu belegen.

Ähnlich läuft das Fernduell zwischen HTHC und Alster um Platz drei in Staffel A. Der HTHC hat noch zwei Partien, muss aber in Krefeld und Mülheim ran. Alster muss dabei hoffen, dass der Konkurrent maximal einen Punkt holt und dann am Sonntag im Hamburger Derby beim UHC gewinnen, um Platz vier noch zu verlassen. In den Play-down-Rängen hofft Nürnberg noch, mit dem TSV Mannheim Plätze tauschen zu können. Am Samstag sind die Franken beim MHC zu Gast und Sonntag folgt das direkte Duell mit dem TSVMH.

Am letzten Spiel-Wochenende vor den Play-offs/-downs geht es in der Damen-Bundesliga ebenfalls um wichtige Platzierungskämpfe, um eine gute Ausgangsposition in den Entscheidungsspielen zu haben. So duellieren sich in beiden Staffeln die Führenden – Mannheim und RW Köln sowie Düsseldorf und der UHC – um den Gruppensieg und auch zwischen Mülheim und dem Berliner HC ist im Duell um Rang drei noch ein Platztausch möglich. Der UHTC muss dafür in Düsseldorf ran- die Berlinerinnen in Rüsselsheim und beim UHC.

Großflottbek bräuchte eine Überraschung am Samstag gegen den MHC, um im direkten Duell mit München am Sonntag noch Platz fünf zu kapern. Und auch die Alster-damen können noch ein bisschen auf Rang zwei spekulieren, bräuchten dafür aber zwei Siege und Schützenhilfe des HTHC am Sonntag in dessen Heimspiel gegen RW Köln. (Foto: A. Schirle)
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HTHC gibt kurz vor Schluss Sieg beim MSC aus der Hand
11.04.2021

Nachdem bei den Damen die gravierenden Entscheidungen gefallen sind, haben die meisten Teams den Sonntagsspieltag genutzt, um sich auf Play-offs bzw. Play-downs vorzubereiten. Im Süden haben die HTHC-Damen in den Schlussminuten zwei Punkte verloren und spielten beim MSC nur 2:2. Es blieb das einzige Remis des Tages. Das Topspiel der Staffel A zwischen Spitzenreiter Mannheimer HC und Gast Rot-Weiss Köln hätte vielleicht keine Siegerin verdient gehabt, nach einer erfolgreichen Ecke, etwas Glück und einem verschossenen MHC-Siebenmeter konnten die Kölnerinnen aber mit dem 1:0 auch alle Zähler aus der Quadratestadt entführen. Die nahmen auch die UHC-Damen mit gleichem Ergebnis im „Uhlen-Duell“ aus Mülheim mit. Auch die Damen von Alster (2:0 in Flottbek) und DHC (3:1 gegen Rüsselsheim) mussten ordentlich Aufwand betreiben, um als Siegerinnen vom Platz zu gehen. Da hatte es der Berliner HC im Lokalderby bei den Zehlendorfer Wespen leichter. Zwar zeigte sich der BHC nicht ganz so sicher wie im Rückrundenspiel vor drei Wochen, aber auch das hinderte das Huijsmans-Team nicht, am Ende mit 5:0 zu triumphieren.

Bei den Herren ist die letzte wichtige Entscheidung gefallen. Die Alster-Herren stehen nach ihrem 2:1-Sieg gegen Staffelspitzenreiter Uhlenhorst Mülheim als vierter Viertelfinalist der Gruppe A fest. Durch den Erfolg war auch nicht relevant, wie die Krefelder Herren beim UHC Hamburg spielen würden. Die Seidenstädter standen in Hamburg zwar kurz vor einer Überraschung, mussten am Ende aber doch punktlos und mit einem 2:4 gen Westen abreisen. Spannende Begegnungen mit gleichem Ausgang (beide Spiele endeten 3:2) gab es beim Hamburger Polo Club, der den TSV Mannheim auf Distanz hielt und in Berlin, wo der Berliner HC gegen den Mannheimer HC ein deutliches Ausrufezeichen Richtung Play-offs setzte und sich damit sogar Chancen auf ein Viertelfinale zu Hause wahrte. Das ist zumindest auch für den HTHC noch realistisch, wichtiger war aber beim 5:1-Sieg gegen den Großflottbeker THGC – bei dem sich einmal mehr Michael Körper mit vier Treffern in Topform zeigte – die bessere Ausgangsposition im Kampf um Platz drei, um im Viertelfinale sicher Titelverteidiger Uhlenhorst Mülheim aus dem Weg zu gehen.
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Alster gewinnt das Duell um die Play-off-Teilnahme
10.04.2021

In der Herren-Bundesliga hat der Club an der Alster am Samstag eine Vorentscheidung im letzten offenen Rennen um die Viertelfinal-Teilnahme geschafft. Zuhause besiegte das Biederlack-Team Verfolger Krefeld mit 3:2 und hat nun acht Punkte Vorsprung auf die Seidenstädter. In Staffel B bleibt es zwischen Play-off-Platz zwei und vier weiter sehr eng. Der Vierte Polo Hamburg schaffte es mit einer Schlussecke noch zum 1:1 gegen den Zweiten MHC zu kommen.
Da der Berliner HC sein Heimspiel gegen den TSV Mannheim 2:1 gewann, kletterten die Hauptstädter auf Rang drei. Nur drei Punkte trennen die Teams hier. Im Spitzenspiel der anderen Staffel kam Mülheim beim UHC durch drei späte Tore zu einem insgesamt deutlich zu hohen 4:1-Sieg und untermauerte damit die Anwartschaft auf den dritten Titel in Folge. Das Samstagsspiel in Nürnberg gegen RW Köln war zuvor abgesagt worden. Der Zuständige Ausschuss (ZA) entscheidet über die Wertung dieser Partie.
Bei den Damen konnte der Düsseldorfer HC in Staffel B das Spitzenduell gegen Verfolger UHC knapp 1:0 gewinnen und die Tabellenführung verteidigen. Auch in Staffel A konnte der MHC seine Top-Position durch einen 2:1-Heimerfolg über den HTHC ausbauen, da parallel RW Köln in München nicht über ein 2:2 hinauskam. Uhlenhorst Mülheim verteidigte mit einem 4:3 über Rüsselsheim nicht nur Platz drei klar vor dem Berliner HC, sondern beendete auch die letzten Hoffnungen des RRK auf eine Play-off-Teilnahme.
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"Gerangel" um die guten Plätze für die Play-offs/-downs
09.04.2021

Nach der kurzen Osterpause geht es in der Herren-Bundesliga am kommenden Wochenende, 10./11. April, mit der Gruppenphase weiter. In Gruppe A ist das Rennen zwischen HTHC, Alster und Krefeld um die beiden letzten offenen Viertelfinaltickets noch nicht entschieden. Und am Samstag treffen Alster und der CHTC direkt aufeinander. Das ist dann sicherlich das Match des Tages!
In der laufenden Saison hatte Krefeld bei Alster mit 3:2 gewonnen, während im Rückspiel ein „Phantomtor“ den Seidenstädtern den späten 2:2-Ausgleich bescherte. Ein Sieg von Alster würde Krefelds Restchancen aufs Viertelfinale auf ein Minimum drücken, denn Ronan Gormleys Team hätte dann acht Zähler Rückstand bei nur noch drei ausstehenden Partien.
Spannung gibt es zudem noch im Ranking der bereits qualifizierten Viertelfinalisten Mannheimer HC, Polo Hamburg und Berliner HC in Staffel B, die alle gern vermeiden würden, in den Play-offs als Staffel-Vierter gegen Titelverteidiger Mülheim ran zu müssen. Da ist der MHC am Samstag bei Polo und am Sonntag beim BHC zu Gast, was also auch Top-Spiele sind! Und der Fünfte TSV Mannheim – im Wechsel ebenfalls bei BHC und Polo im Einsatz – möchte dringend seinen Vorsprung auf Nürnberg halten, um in den Play-Downs zwei Heimspiele zu haben. Nachtrag: Das Match zwischen dem Nürnberger HTC und RW Köln am Samstag fällt aus.

Das Rennen um die Viertelfinal-Tickets ist in beiden Damen-Staffeln schon vor der Osterpause eigentlich entschieden gewesen. Mit einem Sieg am Sonntag, 11. April, gegen die Wespen, könnte der Berliner HC auch rechnerisch einen Haken dran machen. Es geht aber in beiden Gruppen noch um den Staffelsieg zwischen RW Köln und MHC in Staffel A sowie Düsseldorf und UHC in Staffel B. Und da gibt es Samstag und Sonntag somit jeweils ein absolutes Top-Spiel!
Am Sonnabend ist nämlich der UHC bei Düsseldorf zu Gast. Und die Hamburgerinnen haben da noch eine Rechnung offen, denn in der regulären Saison hatte der DHC das Team von Claas Henkel mit einer 4:1-Packung nach Hause geschickt, im Rückspiel beim 2:2 einen Punkt in Hamburg „geklaut“. Ein Sieg am Rhein würde für die Hamburgerinnen nicht nur den Sprung auf Rang eins in Staffel B bedeuten – da man auch noch ein Spiel mehr zu absolvieren hat, wäre das ein großer Schritt Richtung Staffelsieg.
In Staffel A hat der Mannheimer HC die besseren Argumente für den Staffelsieg. Zwei Zähler Vorsprung auf RW Köln, dazu ein Spiel weniger absolviert. Und in der Saison hat Mannheim Köln im Hinspiel 2:1 besiegt, im Rückspiel in der Domstadt gab es ein 0:0. Köln muss also am Sonntag beim MHC siegen, um den Spitzenplatz zumindest vorerst zu übernehmen, und auch um den Club an der Alster auf Abstand zu halten, der für die Play-offs gern noch Platz drei mit dem zweiten Platz tauschen würde. Interessant zudem noch: Das Fernduell zwischen Mülheim und BHC um Platz drei in Staffel B. Es ist also noch einiges an Spannung in der Liga-Gruppenphase! (Fotos: A. Schirle & D. Markgraf)

Alle Livestreams findet Ihr wie immer bei unserem Partner www.hockeyliga.live!
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Euro Hockey League: Podium zweimal verpasst!
04.04.2021

Zwei vierte Plätze sind das unbefriedigende Ergebnis der EHL FINAL FOUR der Damen und Herren aus deutscher Sicht. Die Halbfinals verloren die Alster-Damen und die Mülheimer Herren denkbar knapp gegen die spanischen Vertreter Club de Campo und Atletic Terrassa. Im Spiel um Platz drei waren der holländische Serienmeister AH&BC Amsterdam, beziehungsweise die Herren von Royal Leopold in der Schlussphase cleverer als ihre deutschen Gegner und siegten jeweils 4:2.

„Müssen ehrlich sein: Ganz auf Augenhöhe sind wir nicht!“
Alsters Trainer Jens George war nach der Niederlage gegen Amsterdam sehr ehrlich: „Es wird seit Jahren gesagt, dass wir mit den holländischen Teams auf Augenhöhe sind – egal ob wir oder die UHC-Damen am Wettbewerb teilgenommen haben. Aber auch wenn es im Spiel vielleicht oft sehr ausgeglichen aussieht, wir schlagen die ja nie. Also, muss man vielleicht auch mal zugestehen: Ganz auf Augenhöhe sind wir offenbar nicht!“
Die Niederländerinnen, die ihr Halbfinale am Samstag auch nur im Penaltyschießen gegen Rekord-Europacupsieger Den Bosch verloren hatten, dominierten die erste Halbzeit im kleinen Finale und führten zur Pause verdient mit 2:1. Doch Alster schnürte die Amsterdamerinnen in ihrem Viertel ein, holte sich den Ausgleich durch Hannah Gablac. Dann war es aber die reifere Spielanlage der Gastgeberinnen, die den Ausschlag gab. „Wir haben uns in der guten Phase zu wenig belohnt, waren im Viertel des Gegners auch nicht schlagkräftig genug“, so George. „Und dann fahren die zwei brilliante Konter, bestrafen unsere Fehler eiskalt. Das ist dann am Ende ein verdienter Sieg für Amsterdam!“
Vergessen war da noch nicht der Ärger über die erneut verpasste Finalchance für Alster. Die Hamburgerinnen begannen zu zögerlich gegen Madrid, blieben unter ihren Möglichkeiten. In der zweiten Hälfte dominierte Alster dann klar, doch die Spanierinnen holten bei ihrem einzigen klaren Angriff eine Ecke, die zum 0:1 drin war. Der Ausgleich kurz vor Schluss durch Felicia Wiedermann war mehr als verdient. Doch im Penalty-Shootout fehlte dann das Glück, Ein Tor durch Wiedermann wurde sehr umstritten per Videobeweis aberkannt. Abwehrchefin Viktoria Huse scheiterte mit ihrem letzten Penalty, so dass Madrid über den Finaleinzug jubeln durfte.

Mülheims Youngster-Truppe jeweils nur eine Halbzeit bärenstark
Ohne ihre Nationalspieler Ferdi Weinke und Lukas Windfeder in der Innenverteidigung und auch sonst arg ersatzgeschwächt bewiesen die Mülheimer Herren in Amsterdam zweimal ihre Zugehörigkeit zur europäischen Spitze – aber jeweils nicht über die gesamte Spielzeit. „Man muss bei beiden Partien eingestehen, dass wir in der zweiten Hälfte eingebrochen sind“, so UHTC-Coach Thilo Stralkowski. „Auch wenn wir die Personallage nicht als Ausrede gelten lassen wollten – da fehlte es uns einfach an Substanz.“
Am Sonntag gegen Belgiens Meister Royal Leopold, der im Penalty-Shootout gegen HC Bloemendaal, das Team des deutschen Olympiasiegers Florian Fuchs, sein Halbfinale verloren hatte, fehlten dann auch noch Jan Schiffer und Till Brock, die sich im Halbfinale verletzten. Mit einer sehr jungen Truppe stellte Mülheim die Belgier aber vor eine schwere Aufgabe. Durch zwei Treffer des 19-jährigen Jugend-Nationalspielers Frederik Nyström lagen die Uhlen Mitte des zweiten Viertels 2:0 vorn. Doch der starke Eckenschütze Max Muschs glich die Partie noch vor der Pause aus. In der zweiten Hälfte schwanden dann die Kräfte der Ruhrstädter zunehmens, so dass erneut Mauschs und Cuvelier mit zwei weiteren Ecken das Match für Leopold entschieden.
„Ja, deren Ecken waren stark, aber wir haben sie auch nicht wirklich gut verteidigt“, resümierte Stralkowski. Bei dem Olympiasieger von 2012 saß aber noch die Enttäuschung über die Niederlage vom Samstag tief. Gegen Terrassa hatte sich Mülheim gute Chancen ausgerechnet. Und auch da sah es lange gut aus für die Uhlen. Timm Herzbruch hatte Mülheim früh in Führung gebracht, sein Team drei Unterzahlsituationen gut überstanden, ehe das Team aus dem Hockey-Vorort Barcelonas Ende des dritten Viertels ausglich.
„Der Treffer ist – nach späterem Videostudium – irregulär, weil ein Spanier den Ball vorher am Körper hat. Dann haben wir bei der Eckenserie, die zum 1:2 führte, erneut eine unglückliche Entscheidung gegen uns“, so Stralkowski. Doch mit dem Gegentor in der 58. Minute war nicht Schluss, denn Timm Herzbruch gelang 80 Sekunden vor Ende per Ecke das 2:2. Und als alle schon das Penalty-Shootout erwarteten, machte Pau Cunill mit seinem Treffer mit der Schlussecke doch noch den Sack für die Spanier zu. „Trotz allem war der Einsatz, die Leidenschaft top – und ich bin richtig stolz auf das Team. Wir müssen aus den Erfahrungen jetzt lernen und die Lehren mit in die letzte Phase der Liga nehmen“, so Stralkowskis Resümee. (Foto: worldsportpics.com)
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EHL am Oster-Wochenende: Zwei Siege zum Titel
31.03.2021

Die Damen des Club an der Alster und die Herren von Uhlenhorst Mülheim nehmen als deutsche Feldhockey-Meister 2019 am Oster-Wochenende an den EHL-Turnieren teil, die im Wagener Stadion in Amsterdam ausgetragen werden. Es ist einerseits die Premiere für die Damen-EHL und anderseits – Pandemie-bedingt – das kürzeste EHL-Turnier der Geschichte. Mit zwei Siegen kann man in Amsterdam Europas Club-Champion werden.

Für die Fans wird es nur die Übertragungen am Livestream geben, denn Zuschauer sind im Wagener Stadion aktuell nicht erlaubt. Der Stream ist in diesem Jahr allerdings nicht frei einsehbar. Für den EHL Final Four Pass zahlen Nutzer einmalig 9,99 Euro und können dann alle acht Partien des Wochenendes live sehen.

Mülheim ist 25 Jahre nach dem letzten europäischen Titel heiß
Uhlenhorst Mülheims Herren brennen auf das Turnier. Vor genau 25 Jahren holte der Verein seinen letzten europäischen Meister-Cup. Jetzt soll es mal wieder klappen! Gegner im Halbfinale am Ostersamstag, 3. April, um 18.45 Uhr ist Spaniens Meister Atletic Terrassa, ein Team im Umbruch, wie Stralkowski weiß, von dem es kein Videomaterial im Vorfeld gab. „Aber wir rechnen mit einem typischen spanischen Team – technisch stark, leidenschaftlich. Da müssen wir die ganze Zeit gut gegenhalten.“
Fehlen werden dem HTCU mit Ferdinand Weinke, Moritz Ludwig und Jan Nitschke definitiv drei verletzte Stammspieler. Der Trainer hofft auf die nach einer Corona-Erkrankung wiedergenesenen Lukas Windfeder und Dennis Holthaus, die jetzt wieder aus der Quarantäne wären, aber deren PCR-Tests für die Reise negativ sein müssten. Zudem ist Jan Schiffer nach Verletzung eventuell wieder einsetzbar „Alle haben riesen Bock auf dieses Event. Dass alle anderen Teams schon wieder viel länger in ihren Saisons spielen und dadurch einen Vorteil haben, blenden wir einfach aus“, so Stralkowski. „Ziel ist es, Montag das Finale zu erreichen und diesen Titel anzugreifen!“
Ob es dann Sonntag Royal Leopold (BEL) oder der HC Bloemendaal (NED) als Gegner würde, sei ihm egal: „Klar wäre es charmant, gegen das Team meines alten Nationalmannschaftskollegen Florian Fuchs zu spielen, und mit Bloemendaal gab es in den 90ern die großen europäischen Duelle, aber viel wichtiger ist, dass wir in diesem Finale stehen!“

Alster kann aus dem Vollen schöpfen
Auch die Damen des Club an der Alstertreffen am Ostersamstag, 3. April, in ihrem Halbfinale um 11.30 Uhr auf einen spanischen Vertreter, und zwar den Serienmeister Club de Campo Madrid. Im Gegensatz zu seinem Mülheimer Kollegen hatte Alster-Coach Jens George Videos von drei Spielen der Iberinnen ergattert. Die Einschätzung des Gegners hört sich tatsächlich ähnlich an, wie bei Stralkowski: „Die sind technisch sehr gut, international erfahren und zweikampfstark. Vor allem deren Umschaltspiel ist gefährlich. Aber leicht gibt es in einem europäischen Halbfinale ohnehin nicht! Wir haben vor zwei Jahren den Fehler gemacht, dass wir uns gegen den damaligen spanischen Vertreter schon im Finale wähnten. Den Fehler werden wir ganz sicher nicht noch einmal machen!“
George kann für das wichtigste internationale Clubhockey-Turnier personell aus dem Vollem schöpfen. Der Konkurrenzkampf im Team sei groß, um am Wochenende im Kader zu stehen. Auch die von den Ausrichtern vorgegebenen Hygienemaßnahmen mussten mit einbezogen werden in die Turnierplanungen, erzählt der Alster-Trainer. So dürfen die Teams ihr Hotel nur zu Trainingseinheiten und den Spielen verlassen und müssen dabei jeweils für alle aktuelle negative Schnelltests vorlegen. Auch Morgenläufe sind außerhalb des Hotels nicht erlaubt. Insofern hat das Team als Aufgabe gestellt bekommen, wie man im Hotel morgens körperlich gut in die Gänge kommt. „Es ist alles ein kleines Abenteuer!“, so George, „Aber das nehmen wir gern an!“

Der EHL-Spielplan am Wochenende:

Samstag, 3. April:
11.30 Uhr, DAMEN: Club de Campo Madid (ESP) – Der Club an der Alster
14.00 Uhr, DAMEN: AH&BC Amsterdam (NED) – SC s‘Hertogenbosch (NED)
16.15 Uhr, HERREN: HC Bloemendaal (NED) – Royal Leopold (BEL)
18.45 Uhr, HERREN: HTC Uhlenhorst Mülheim – Atletic Terrassa (ESP)

Sonntag, 4. April
13.30 Uhr, DAMEN: Spiel um Platz 3
16.00 Uhr, HERREN: Spiel um Platz drei

Montag, 5. April
13.30 Uhr, HERREN: Finale
16.00 Uhr, DAMEN: Finale
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Mannheimer Damen entführen im Topspiel Punkt aus Köln
28.03.2021

Die Damen des Mannheimer HC (im DHA-Archivbild: MHC-Trainer Nicklas Benecke) haben im Topspiel beim Staffelrivalen Rot-Weiss Köln einen Punkt entführt. In einer ausgeglichenen Partie waren die Quadratstädter beim 0:0 mit einem Ecken-Pfostentreffer dichter an einem Tor dran, alle anderen Möglichkeiten entschärften die beiden Torleute Sonntag (RWK) und Schneider (MHC). Knappe Siege fuhren der HTHC gegen Flottbek (2:1) und der Berliner HC gegen Mülheim (1:0) ein – wobei beide Triumphe durchaus glücklich zustande kamen. Für die Berliner war der Dreier ein wichtiger Schritt Richtung letztes Viertelfinalticket. Auch, weil Verfolger Rüsselsheim zu Hause im Nachholspiel gegen den Club an der Alster deutlich mit 0:5 unterlag. Die Partie war im Oktober kurzfristig von den Hamburgerinnen abgesagt worden, der DHB wertete die Partie daraufhin mit drei Minuspunkten gegen Alster. Mit dem Sieg setzten die Hanseatinnen die Bilanz dieser Partie somit quasi wieder auf null. Ähnlich wie der RRK gerieten die Zehlendorfer Wespen zu Hause gegen den Düsseldorfer HC unter die Räder und verloren am Ende deutlich mit 0:7.

Bei den Herren untermauerte Rot-Weiss Köln mit einem 5:1 zu Hause gegen den aufstrebenden Berliner HC seine Titelambitionen. Die Hauptstädter gerieten bereits Ende des Auftaktviertels mit einem Drei-Tore-Rückstand früh ins Hintertreffen. Chancenlos waren auch die Flottbek-Herren, die Alster zu einem ungefährdeten 4:0-Sieg kommen ließen. Wie der BHC am Sonntag war der Hamburger Polo Club am Vortag bei Rot-Weiss Köln deutlich untergegangen, rehabilitierte sich nun aber beim Nürnberger HTC und setzt mit dem 3:1 auch den Staffel-B-Zweiten Mannheimer HC im Kampf um das Heimspielrecht im Viertelfinale unter Druck. Auch der HTHC hat zu Platz zwei (in Gruppe A) aufgeschlossen und im direkten Vergleich das Lokalderby gegen den UHC Hamburg mit 2:0 für sich entschieden. Ein weiteres Nachbarschaftsduell, das Westderby zwischen Uhlenhorst Mülheim und dem Crefelder HTC (mit Teilzeit-Rückkehrer Oskar Deecke), bildete den Abschluss des zweiten Wochenendes nach dem Corona-Re-Start. Hier setzte sich das gastgebende Team um Trainer Thilo Stralkowski durch – auch, weil Krefeld gute Chancen liegenließ und die Partie am Ende mit 1:4 verlor. (ao)
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Alsters-Herren machen Play-off-Kampf spannend
27.03.2021

In der 1. Liga Herren hat der Club an der Alster am Samstag durch einen 3:1-Erfolg beim Lokalrivalen HTHC (Foto: A. Schirle/DHA) das Rennen um die Play-offs in Staffel A noch spannender gemacht. Der HTHC konnte den „Matchball“ zur Viertelfinal-Teilnahme nicht nutzen, hat aber noch vier Punkte Vorsprung auf Alster und sechs auf den Crefelder HTC, der vor dem schweren Sonntagsspiel in Mülheim auf Play-down-Rang fünf abgerutscht ist. Schlusslicht Großflottbek führte zweimal gegen den Staffel-Zweiten UHC, doch am Ende blieb den Blau-Weißen beim Trainer-Comeback von Olympiasieger Russell Garcia ein Punktgewinn verwehrt. Im Mannheimer Derby siegte der MHC beim Stadtrivalen denkbar knapp mit 1:0.
In Staffel B gab es für die ersatzgeschwächten Polo-Herren eine herbe 0:6-Niederlage bei Spitzenreiter RW Köln. Der Berliner HC nutzte die Niederlage der Poloraner und zog durch ein 2:0 in Nürnberg auf Rang drei vorbei.
In der Damen-hockeyliga hielten sich die Top-Teams der Staffel A schadlos, allerdings hatten sowohl Spitzenreiter MHC gegen den Vorletzten München (2:1) als auch RW Köln gegen Schlusslicht Großflottbek (4:3) deutlich mehr Mühe als erwartet. Der Dritte Alster hatte schon am Freitagabend beim Vierten HTHC mit 2:0 gewonnen.
In Staffel B verteidigte der Tabellenführer UHC durch ein 3:0 über Rüsselsheim Platz eins vor Düsseldorf, das beim Berliner HC mit dem gleichen Resultat gewann. Im Duelle des Letzten Zehlendorfer Wespen gegen den Dritten Mülheim ging es eng zu, aber am Ende hatte der Favorit doch mit 2:1 die Nase vorn.
Der morgige Sonntag hat je fünf Partien in der 1. Liga Damen und Herren zu bieten.
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Einige Spiele mit vorentscheidendem Charakter
25.03.2021

Elf Begegnungen an drei Tagen stehen in der 1. Damen-Bundesliga am kommenden Wochenende auf dem Programm. Den Auftakt machte am Freitagabend das Hamburger Derby zwischen dem HTHC und dem Club an der Alster, das die Gäste durch Treffer von Nele Aring und Lisa Altenburg 2:0 für sich entschieden. Top-Spiel des Wochenendes ist am Sonntag die Begegnung zwischen RW Köln und Mannheimer HC - der Zweite der Staffel A empfängt den Ersten. In Staffel B liefern sich der UHC und Düsseldorf ein Fernduell um den Platz an der Sonne.
„Für uns ist der Fokus zurzeit schon auf die EHL gerichtet“, schaut Alster-Coach Jens George bereits auf den europäischen Wettbewerb über Ostern in Amsterdam voraus. „Die Spiele beim HTHC und in Rüsselsheim sehen wir als wichtige Vorbereitung darauf, da die Teams aus anderen europäischen Ligen schon länger wieder spielen und daher einen gewissen Vorteil haben.“
Die Damen des Berliner HC könnten an diesem Wochenende ein Schleifchen an die Viertelfinal-teilnahme machen, wenn sie gegen die West-Teams Düsseldorf und Mülheim mehr Punkte holen als Verfolger Rüsselsheim in seinen ebenfalls schweren Partien gegen UHC und Alster.

Zehn Partien sind für das kommende Wochenende in der 1. Liga Herren angesetzt. Am Samstag hat das Hamburger Derby zwischen HTHC und Alster vorentscheidenden Charakter im Kampf um die Play-off-Plätze. Sollte Alster gegen den Lokalrivalen gewinnen, muss am Sonntag Krefeld beim Meister in Mülheim bestehen, um in Viertelfinalrennen weiter gute Karten zu haben. Und Mülheim ist ebenfalls an einer guten Vorbereitung auf die EHL gelegen. Da ist in Staffel A also noch jede Menge Spannung vorhanden.
In Staffel B stehen die Viertelfinalisten schon länger fest. RW Köln, Mannheimer HC, Hamburger Polo Club und der Berliner HC haben sich zu weit abgesetzt von TSV Mannheim Hockey und Nürnberger HTC. Da geht es vorn aber immer noch darum, wie am Ende die Abschlussplatzierung lautet, aus der sich die Viertelfinalpaarungen ergeben. Noch hat RW Köln da die besten Karten, muss diese aber in zwei schweren Heimspielen gegen Polo und BHC an diesem Wochenende bestätigen.

Wie immer findet Ihr bei unserem Partner www.hockeyliga.live alle Streams, die an diesem Wochenende von den Erstliga-Partien angeboten werden.
ARCHIV

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hockeyliga herren
Feldsaison 2019/2020
1.
RW Köln
87:45
59
2.
Mülheim
105:44
55
3.
Mannheim HC
82:41
51
4.
Berliner HC
74:51
50
5.
Polo Club
66:48
47
6.
UHC Hamburg
65:64
43
7.
Harvestehude
88:73
42
8.
Alster
59:66
38
9.
Krefeld
54:72
26
10.
TSV Mannheim
53:91
18
11.
Großflottbek
38:104
13
12.
Nürnberg HTC
30:102
11
Feldsaison 2019/2020 Staffel A
1.
Mülheim
105:44
55
2.
UHC Hamburg
65:64
43
3.
Harvestehude
88:73
42
4.
Alster
59:66
38
5.
Krefeld
54:72
26
6.
Großflottbek
38:104
13
Feldsaison 2019/2020 Staffel B
1.
RW Köln
87:45
59
2.
Mannheim HC
82:41
51
3.
Berliner HC
74:51
50
4.
Polo Club
66:48
47
5.
TSV Mannheim
53:91
18
6.
Nürnberg HTC
30:102
11
hockeyliga damen
Feldsaison 2019/2020
1.
Düsseld. HC
77:24
64
2.
Alster
80:31
61
3.
Mannheim HC
45:19
61
4.
UHC Hamburg
80:29
60
5.
RW Köln
69:35
57
6.
Harvestehude
42:44
35
7.
Berliner HC
30:40
32
8.
Mülheim
35:59
32
9.
Rüsselsheim
45:71
22
10.
Münchner SC
23:54
19
11.
Großflottbek
25:55
10
12.
Zehl. Wespen
19:109
7

* In der Tabelle sind folgende Wertungen noch unberücksichtigt:
- Club an der Alster: -3 Punkte, 0:0 Tore (Nichtantreten zu Spiel 609)
Feldsaison 2019/2020 Staffel A
1.
Alster
80:31
61
2.
Mannheim HC
45:19
61
3.
RW Köln
69:35
57
4.
Harvestehude
42:44
35
5.
Münchner SC
23:54
19
6.
Großflottbek
25:55
10

* In der Tabelle sind folgende Wertungen noch unberücksichtigt:
- Club an der Alster: -3 Punkte, 0:0 Tore (Nichtantreten zu Spiel 609)
Feldsaison 2019/2020 Staffel B
1.
Düsseld. HC
77:24
64
2.
UHC Hamburg
80:29
60
3.
Berliner HC
30:40
32
4.
Mülheim
35:59
32
5.
Rüsselsheim
45:71
22
6.
Zehl. Wespen
19:109
7