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FINAL FOUR 2020 in Mannheim abgesagt
03.04.2020

In einer Arbeitsgruppe aus Vertretern des DHB sowie des Mannheimer HC wurde gemeinschaftlich beschlossen, das für den 23./24. Mai 2020 in Mannheim geplante FINAL-FOUR-Turnier der Damen und Herren um die deutsche Feldhockeymeisterschaft abzusagen. Grundlage ist der Beschluss der Landesregierung Baden-Württemberg vom 16. März, der wegen der Corona-Krise alle Veranstaltungen untersagt.

Für Fans, die bereits Karten gekauft haben, hat der MHC hier Infos hinterlegt, wie man individuell damit umgehen kann:
Ticketinfos Final Four

DHB-Generalsekretär Heiko von Glahn: „Die Vorfreude auf das Final Four war groß und daher ist die Absage schade. Aber aufgrund der aktuellen Lage ist sie folgerichtig. Wir behalten uns vor, abhängig vom möglichen Verlauf der Bundesliga, eine Finalrunde eventuell neu zu planen. Es ist eine sehr nette Geste des Mannheimer HC, dass der Club uns signalisiert hat, mit seinem Orga-Team und der Club-Anlage für dieses mögliche Finale oder Finalturnier zur Verfügung zu stehen.“
Die Arbeitsgruppe Bundesliga, bestehend aus Vertretern des DHB, der BLVV und der Hockeyliga, wird weiter beraten, wie die Saison fortgeführt und sportlich zu Ende gebracht werden kann, wenn die Maßnahmen in der Corona-Krise dies irgendwann ermöglichen sollten.

FINAL FOUR 2021 wird beim Mannheimer HC ausgetragen
Schon jetzt hat sich der Deutsche Hockey-Bund festgelegt, dass das FINAL FOUR der Damen und Herren 2021 beim MHC in Mannheim stattfinden werden.
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DHB und Liga halten am späteren Starttermin fest
23.03.2020

Der Deutsche Hockey-Bund hat sich in einer gemeinsamen Videokonferenz mit den Vertretern der Bundesligavereine dahingehend entschlossen, vorerst die Entscheidung zu belassen, die Bundesligen bis Ende April auszusetzen. Bis einschließlich des letzten April-Wochenendes wird damit kein Spielverkehr stattfinden.

Aktuell sehen alle Beteiligten keine Notwendigkeit, weitere Spieltage der 1. und 2. Bundesliga abzusagen oder zu verlegen. Beide Seiten hoffen weiterhin, die Bundesligasaison sportlich beenden zu können, haben aber auch intensiv verschiedene Szenarien besprochen, die zur Anwendung kommen könnten, sollte sich keine Verbesserung der allgemeinen Situation ergeben.

Beide Parteien verabredeten sich zu einem wöchentlichen Austausch, um auf die dynamischen Entwicklungen und auf weitere behördliche Anordnungen rund um das Corona-Virus zeitnah reagieren zu können.
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MHC: Spanier Andreu Enrich neuer Herrentrainer
19.03.2020

Der Mannheimer Hockeyclub verpflichtet den 36-jährigen Spanier Andreu Enrich für die
kommende Saison als Trainer der Bundesliga-Herren. Andreu Enrich wird die Bundesliga-Herren ab dem 1. Juni 2020 hauptverantwortlich übernehmen. Aktuell ist Enrich noch als Spieler und Trainer beim KHC Leuven und als technischer Berater beim belgischen Hockeyverband aktiv.

Der in Barcelona geborene und aufgewachsene Enrich kann auf beindruckende Erfolge als Spieler zurückblicken. Er gewann in 11 Jahren mit seinem Heimatclub Atlètic Terrassa achtmal die Spanische Meisterschaft – davon vier als Kapitän, wurde viermal Europameister (U16, U18, U21 und Herren) und gewann 2004 erstmals die Champions Trophy mit Spanien.
Folgende Stationen durchlief er als Trainer und Assistent seit 2013: Pinoké HC (Niederlande), Atlètic Terrassa Hockey Club (Spanien), Spanischer Hockeyverband, Hamburger Polo Club, KHC Leuven (Belgien), Belgischer Hockeyverband. „Der MHC ist ein interessanter Club, der mittlerweile auf europäischem Top-Niveau agiert. Die Struktur im Club gefällt mir sehr gut, denn das Konzept ist nachhaltig“, erklärt Enrich seine Eindrücke über den MHC. „Ich bin ein Trainer, der mit viel Liebe fürs Detail an der Entwicklung der individuellen und teamspezifischen Leistung arbeitet. Mein
Coaching ist natürlich sehr emotional – ich bin Spanier, das ist normal“, beschreibt Enrich seinen Trainer-Stil mit einem Augenzwinkern.

„Andreu passt sehr gut in unser mittelfristiges Konzept und wir streben mit ihm eine längere Zusammenarbeit an. Er ist noch kein fertiger Trainer und natürlich geben wir ihm hier eine Chance. In den intensiven Gesprächen haben Jamilon Mülders und ich einen absolut positiven Eindruck von Andreu gewonnen“, erklärt der sportliche Leiter Peter Lemmen seine Entscheidung und blickt schon voraus: „Andreu wird unsere jungen Spieler und Talente weiterentwickeln. Mit Peter Maschke und Sebastian Blink wird er zwei Trainer in seinem Staff haben, die den MHC in- und auswendig kennen.“
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Start der Bundesligen bis Ende April verschoben!
13.03.2020

Die aktuellen Entwicklungen in der Corona-Krise in Deutschland haben Präsidium und Vorstand des Deutschen Hockey-Bundes, in Abstimmung mit den Vertretern der Bundesligavereine, dazu bewogen, den Spielbetrieb in den Bundesligen bis Ende April auszusetzen. Bis einschließlich des letzten April-Wochenendes wird damit kein Spielverkehr stattfinden.

Präsidium und Vorstand hoffen, dass die Bundesligasaison, in welcher Form auch immer, sportlich beendet werden kann. Entscheidungen in dieser Frage werden in Abhängigkeit der weiteren Entwicklung der Corona-Situation und den damit verbundenen Weisungen der zuständigen Behörden in Deutschland zu gegebener Zeit getroffen. Es ist aber jetzt schon absehbar, dass die FINAL FOUR-Turniere am 23./24. Mai beim Mannheimer HC nicht in der geplanten Form stattfinden werden können. Hierzu wird es zu einem späteren Zeitpunkt eine gesonderte Mitteilung geben.
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EuroHockey Indoor Club Cup: Düsseldorf und Alster Europas Hallenchampions 2020
16.02.2020

Die Damen des Düsseldorfer HC und die Herren vom Hamburger Club an der Alster haben die europäische Spitze 2020 erklommen! Düsseldorf eroberte mit einem 4:2 gegen den Gastgeber des EuroHockey Indoor Club Cups 2020, hdm Den Haag, zum zweiten Mal nach 2016 die europäische Hallenkrone und setzte die Tradition erfolgreicher deutscher Teams mit dem 29. Titel für eine hockeyliga-Damenmannschaft fort. Bei den Herren konnten der Club an der Alster zum dritten Mal nach 2005 und 2012 jubeln. Im Europapokalfinale im polnischen Poznan setzten sich die Hamburger mit 3:1 (1:0) gegen den österreichischen Vertreter SV Arminen Wien durch. Es war der 26. europäische Hallenrtitel für ein deutsches Herrenteam. Doppelten Grund zum Jubeln hatte Alsters Jesper Kamlade, der auch zum „Wertvollsten Spieler des Turniers“ gewählt wurde. (Fotos: Worldsportpics.com)
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EuroHockey Indoor Club Cup: DHC-Damen und Alster-Herren greifen nach dem Pokal
15.02.2020

Nach Siegen am Vormittag stand für beide deutsche Europapokal-Vertreter, die Düsseldorfer Damen in Den Haag (NED) und die Alster-Herren im polnischen Poznan am Samstagabend das Halbfinale an. Die Düsseldorfer Damen trafen auf den ukrainischen Meister MSC Sumchanka, Alsters Herren mussten sich mit Gastgeber WKS Grunwald Poznan messen. In zwei knappen Halbfinals konnten sich am Ende beide deutschen Teams durchsetzen und so ins Europapokal-Finale einziehen. Dort treffen die Damen des Düsseldorfer HC am Sonntag um 13.45 Uhr auf den niederländischen Meister und Gastgeber hdm Den Haag, die Alster-Herren können sich im Endspiel (14.30 Uhr) gegen den SV Arminen Wien für die knappe Niederlage im letzten Gruppenspiel revanchieren. (Fotos: Worldsportpics.com)

Mit der Halbfinalqualifikation in der Tasche konnten Nico Sussenburgers Damen im abschließenden Gruppenspiel gegen Verfolger HC Minsk befreit aufspielen. Zwar brauchten die Düsseldorferinnen etwas, um gegen die immerhin mit fünf aktuellen Europameisterinnen gespickten Belarussinnen in die Partie zu finden, nutzen in der Folge aber ihre Möglichkeiten effizienter und bauten die erste Führung nach knapp einer Viertelstunde sukzessive bis zum Schlusspfiff auf 5:0 aus.

Entscheidung im Halbfinale gegen defensivstarke Ukrainerinnen fällt in Überzahl

Gegner im Halbfinale waren dann die Damen des ukrainischen Meisters MSC Sumchanka, die Pool A mit einem Sieg, einem Unentschieden und einer Niederlage nur dank des besseren Torverhältnisses knapp vor Club Campo de Madrid beendeten. Düsseldorf in der ungewohnten Europapokal-Trikot-Edition in Gold und Pink begann konzentriert, nutzte seine Möglichkeiten aber nicht konsequent. Nach einem torlosen Auftaktviertel gerieten die Rheinländerinnen erst in Rückstand, konnten dann aber kurz nach Anpfiff des dritten Viertels erstmals in Führung gehen. Diese hatte allerdings nur fünf Minuten Bestand, Sumchanka glich Mitte des Viertels aus. Erst, als Pia Lhotak und zwei Ukrainerinnen mit Zeitstrafen auf der Bank saßen, konnte Düsseldorf Lücken in die bis dahin enge gegnerische Verteidigung reißen und durch einen Eckentreffer vorn Sabine Markert abermals in Führung gehen. Es sollte elf Minuten vor dem Ende schon die Vorentscheidung sein, denn Sumchanka bemühte sich in der Folge zwar noch einmal, zum Ausgleich zu kommen, blieb aber torlos. Auf der anderen Seite vergab der DHC zudem bei zwei weiteren Ecken (von insgesamt sechs) die Möglichkeit, die Führung auszubauen und die Partie somit früher zu entscheiden.

„Es ist gegen die osteuropäischen Teams auch nicht mehr so leicht, zu klaren Chancen zu kommen“, konstatierte DHC-Trainer Nico Sussenburger nach dem Schlusspfiff. „Man merkt, wie eingespielt solche Teams sind – gerade, wenn auch Nationalspielerinnen dabei sind. Siege sind hier für deutsche Mannschaften kein Selbstläufer mehr, die muss man sich hart erarbeiten.“ Mit Blick auf den morgigen Finalgegner und Gastgeber hdm Den Haag zeigte sich Sussenburger vor allem verärgert über die spontane Verlegung des deutschen Halbfinals um anderthalb Stunden auf 20.30 Uhr: „Es ist schon famos, dass unser Halbfinale kurzfristig auf Wunsch der Holländerinnen getauscht wurde. Komisch, so im eigenen Ablauf gestört zu werden. Die Erwartungen für morgen sind klar: Wir können mit einer vollen Halle und Heimschiedsrichtern rechnen. Vor diesem Hintergrund müssen wir uns vor allem bei der Eckenquote steigern und in den hektischen Phasen die Ruhe bewahren.“

Gruppenspiel 3, Damen: HC Minsk (BLR) – Düsseldorfer HC 0:5 (0:2)
Tore DHC: Greta Gerke (2), Sara Strauß (2), Tessa Schubert. Ecken: HCM 6 (0) / DHC 1 (0)
Halbfinale, Damen: Düsseldorfer HC – MSC Sumchanka (UKR) 3:2 (1:1)
Tore DHC: Tessa Schubert, Sara Strauß, Sabine Markert. Ecken: DHC 6 (1) / MSC 3 (1). Gelb: Pia Lhotak, DHC (29.) / Oksana Ponomarenko, MSC (28.)

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Alster-Herren sichern sich Halbfinalticket im letzten Gruppenspiel

Die Ausgangslage für Sebastian Biederlacks Herren war klar: Nachdem die punktgleichen Spanier vom SPV Complutense etwas überraschend mit einem Last-Minute-Sieg den Vorjahresfinalisten SV Arminen aus Österreich besiegten, musste der Club an der Alster gegen den belgischen Vertreter Royal White Star zum Erreichen des Halbfinals auf jeden Fall gewinnen – bei unter sechs eigenen Toren sogar mit mindestens zwei Toren Vorsprung. Entsprechend nervös gingen beide Mannschaften ans Werk und leisteten sich vor allem defensiv Lücken, die der Gegner entsprechend nutzen konnte. Die Entscheidung in einer engen Partie mit vielen Zeitstrafen viel erst zwölf Sekunden vor Ende, als Royal White Star beim Stande von 8:9 aus Sicht der Belgier in künstlicher Überzahl auf den Ausgleich drängte und Christian Reimann mit seinem fünften Treffer in der Partie zum 10:8 endgültig den Deckel draufmachte und den Hamburgern somit das Halbfinalticket buchte.

Starke erste Halbzeit gegen den Gastgeber sichert Einzug ins Finale

Im Halbfinale trafen die Hamburger auf den Gastgeber und polnischen Meister WKS Grunwald Poznan, der seine Gruppe mit drei Siegen für sich entschieden hatte und dabei auch Titelverteidiger Partille SC (Schweden) hinter sich gelassen hatte. Dabei präsentierten die Alster-Herren in den ersten beiden Viertel den bis dahin stärksten Durchgang des Turniers und führten bis zur Halbzeitpause mit 5:1. Poznan nahm nach Wiederanpfiff schnell den Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers aus der Partie und konnte bald verkürzen. Zwei Minuten vor Ende konnten die Gastgeber getragen von der Heimkulisse bis auf 5:6 herankommen, schwächten sich in den beiden Schlussminuten durch zwei gelbe Karten aber entscheidend. Alster hatte selber noch Möglichkeiten zu weiteren Treffern, brachte am Ende die knappe Führung aber verdient über die Zeit.

Alster-Coach Sebastian Biederlack freute sich nach dem Finaleinzug vor allem über den Auftritt seiner Herren vor der Pause: „Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt, in der wir ganz wenig zugelassen haben und auch nach vorne schöne Akzente setzen und entsprechend viele Tore schießen konnten. Nach der Pause spielen wir 16 Minuten in Unterzahl, machen das im Grunde auch sehr gut. Denn wir haben auch noch Chancen auf mehr Tore als nur das sechste, kriegen den Ball final nur nicht im Tor unter. In der Summe gewinnen wir also verdient. Wenn wir an diese Leistung anknüpfen, haben wir im Endspiel eine echte Chance, das Ding zu holen.“

Gruppenspiel 3, Herren: Royal White Star HC (BEL) – Der Club an der Alster 8:10 (5:4)
Tore Alster: Christian Reimann (5), Niklas Bruns (3), Carl Alt, Dieter Linnekogel. Ecken: RWS 2 (2) / Alster 2 (1). Gelb: Elliot Mathieu, Gaëtan Dykmans, beide RWS (beide 36.) / Christian Reimann, Alster (36.)
Halbfinale, Herren: WKS Grunwald Poznan (POL) – Der Club an der Alster 5:6 (1:5)
Tore Alster: Patrick Schmidt (2), Christian Reimann, Jesper Kamlade (2), Carl Alt. Ecken: WKS 3 (3) / Alster 4 (3). Gelb: Mateusz Hulboj, Michał Kasprzyk, Mikolaj Gumny, alle WKS (19./39./40.) / ---
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EuroHockey Indoor Club Cup: DHC-Damen im Seminfinal, Alster-Herren müssen zittern
14.02.2020

Die beiden deutschen Vertreter sind gänzlich verschieden in den Hallen-Europapokal 2020 gestartet. Während sich die Damen des Düsseldorfer HC, Meister von 2019 und jüngst Vizemeister in einem packenden deutschen Finale gegen den Club an der Alster, mit zwei Siegen am ersten Turniertag bereits vorzeitig für das Halbfinale qualifizierten, muss der deutsche Herren-Vorjahrestitelträger Club an der Alster nach einem Sieg und einer Niederlage am Samstag um einen Platz unter den besten vier Mannschaften kämpfen. (Fotos: Worldsportpics.com)

Mit zwei Siegen im Rücken und der Tabellenführung in Pool B konnte sich DHC-Trainer Nico Sussenburger nach dem ersten Tag beim Charlie works EuroHockey Indoor Club Cup 2020 im niederländischen Den Haag etwas entspannt zurücklehnen, das Halbfinale war seinen Damen nicht mehr zu nehmen. „Alles in Ordnung soweit. Der Auftakt war schon noch ein bisschen zäh, wir müssen uns noch etwas an die Begebenheiten gewöhnen. Es ist halt wieder etwas anderes“, fasste Sussenburger zusammen und spielte dabei auch auf den ungewohnt rauen Belag, die internationale Regelauslegung der Unparteiischen und den Umstand an, dass sein Team gerade einmal fünf Tage Zeit gehabt hatte, um die bittere Endspielniederlage bei den Deutschen Meisterschaften in Stuttgart zu verdauen. „Nach dem deutschen Finale mussten wir uns erst einmal etwas freischwimmen und reinkommen“, so der DHC-Coach

DHC: Enge Auftaktpartie gegen österreichischen Titelträger von 2019

Trotz dieser Umstände machten es seine Düsseldorfer Damen in beiden Partien in einer starken Gruppe mit starken Konkurrenten ganz ordentlich. Im ersten Spiel am Vormittag traf der DHC auf den österreichischen Vorjahresmeister SV Arminen – gleich ein harter Brocken zum Auftakt: Und so gingen die Wienerinnen auch gleich im ersten Viertel in Führung und konnten diese bis ins dritte Viertel hinein verteidigen. Die Rheinländerinnen nutzen die Pause, um sich noch einmal neu zu justieren und Greta Gerke egalisierte für Düsseldorf kurz nach Wiederanpfiff. Sechs Minuten vor dem Ende brachte Sara Strauß den DHC dann sogar in Front, der den Vorsprung dann auch trotz künstlicher Unterzahl über die Zeit retten konnte.

Alster-Bezwinger von 2019 keine Hürde für DHC-Damen

In der zweiten Partie des Tages traf der Deutsche Meister von 2019 auf seine russischen Pendant Dinamo Elektrostal. Die Russinnen hatten im Vorjahr immerhin Alster in eigener Halle im Gruppenspiel bezwungen und waren selber erst im Finale am späteren niederländischen Sieger LMHC Laren gescheitert. Doch diesmal behielt das deutsche Team konstant die Oberhand: Düsseldorf führte nach neun Minuten bereits mit 2:0 und beantwortete den russischen Anschluss postwendend mit dem 3:1, zugleich der Pausenstand. Auch im zweiten Durchgang traf der DHC zuerst, Elektrostal kam mit zwei Ecken zwar noch einmal heran, aber im Schlussviertel hatte sich Düsseldorfs Defensive dann stabilisiert und ließ keinen weiteren Treffer zu, während Sabine Markert vorne noch einmal den 6:3-Endstand herstellte.

„In beiden Spielen haben wir noch viel zu viel liegen lassen“, ärgerte sich Sussenburger am Ende dann über zu viele ausgelassene Möglichkeiten. „Gerade im zweiten Spiel hätten wir nach diversen Möglichkeiten früher 2:0, 3:0 führen können. Zudem hätten wir auch mehr Ecken rausholen können, aber da muss man auf gewisse Art entspannt bleiben und seinen Job weitermachen.

Spiel 1, Damen: Düsseldorfer HC–SV Arminen (AUT) 2:1 (0:1)
Tore DHC: Greta Gerke, Sara Strauß. Ecken: DHC 2 (0) / SVA 0. Gelb: Catherine Lenzinger, SVA (32.).
Spiel 2. Damen: Düsseldorfer HC–Dinamo Elektrostal (RUS) 6:3 (3:1)
Tore DHC: Emma-Sophie Hessler, Sara Strauß (2), Greta Gerke, Lilly Stoffelsma, Sabine Markert. Ecken: DHC 3 (2) / DE 5 (3).

Durchwachsener Start für Alster-Herren

Anders als für Sussenburger in den Niederlanden steht die Entscheidung, ob seine Herren das Halbfinale erreichen, nach dem ersten Tag beim TFP EuroHockey Indoor Club Cup 2020 in Poznan (Polen) noch aus. Nach dem Auftaktsieg und der Niederlage im zweiten Spiel kann Alster-Coach Sebastian Biederlack noch nicht zufrieden sein: „Wir sind etwas schwierig ins Turnier gestartet, führen im ersten Spiel 5:1 und kriegen dann noch drei Tore rein, zwei Tore werden uns abgepfiffen. Aber wir hätten auch so mehr Chancen im Spiel nutzen können. Das zweite Spiel war besser und wir haben uns auch ausreichend Chancen erspielt. Aber die Abstimmung in der Verteidigung war noch nicht richtig.“

Alster: Trotz zwischenzeitlicher Vier-Tore-Führung nur knapper Auftaktsieg

Schon gegen den spanischen Vorjahreshallenmeister SPV Complutense offenbarten sich im ersten Europapokalspiel erste Defensivdefizite beim deutschen Vertreter, der 2019 die nationale Hallenkrone geholt hatte, bei der Endrunde vor einer Woche aber als Nordmeister im Halbfinale im Shootout am späteren neuen Titelträger Rot-Weiss Köln gescheitert war. Zwar führte der Club an der Alster nach einer Viertelstunde bereits mit 3:0 und kurz nach Beginn des vierten Viertels sogar mit 5:1, ließ es in der Schlussphase durch drei spanische Treffer aber noch einmal unnötig spannend werden. Der 4:5-Anschluss fiel dann aber mit der Schlussecke.

Österreich-Meister zu effizient für Alster-Herren

Die Lücken in der Abwehr wurden auch im zweiten Spiel gegen den Österreich-Champion SV Arminen bestraft. Zudem konnten sich die Alster-Herren vorne nie entscheidend absetzen. Dreimal gingen die Hamburger in Führung, dreimal antworteten die Wiener postwendend und gingen ihrerseits mit einem Doppelschlag in der 28. Minute erstmals in Führung. Diese ließ sich der österreichische Champion von 2019 dann auch nicht mehr nehmen, vielmehr schraubten die Arminen den Vorsprung drei Minuten vor Ende sogar auf 5:3 hoch. Den Schlusspunkt setzten noch einmal die Alster-Herren, der 4:5-Anschluss war dann aber nur noch Ergebniskosmetik, für mehr fehlte gegen dicht stehende Österreicher am Ende die Zeit.

Mit Blick auf das entscheidende letzte Gruppenspiel gegen den belgischen Hallenmeister Royal White Star wollte Biederlack dann auch nicht die geringsten Zweifel aufkommen lassen: „Klar gehen wir selbstbewusst in das nächste Spiel und bereiten uns sehr gewissenhaft darauf vor. Wir wollen weiter unsere Leistung steigern und am Ende das Halbfinale erreichen.“ Dafür müssen die Hamburger aber auch auf Schützenhilfe der Österreicher hoffen: Gruppe-B-Tabellenführer Arminen sollte gegen die Spanier von Complutense gewinnen, damit den punktgleichen Alsteranern auch ein Unentschieden reicht. Dem Torverhältnis nach sind die Südeuropäer noch besser als die Deutschen und stehen somit vor dem entscheidenden dritten Gruppenspiel noch auf dem zweiten Tabellenplatz.

Spiel 1, Herren: Der Club an der Alster– SPV Complutense 5:4 (3:0)
Tore Alster: Carl Alt, Simon Mundorf, Jesper Kamlade (2), Patrick Schmidt. Ecken: Alster 3 (1) / SPV 4 (2).
Spiel 2, Herren: Der Club an der Alster – SV Arminen Wien 4:5 (2:2)
Tore Alster: Niklas Bruns, Luca Wolff, Patrick Schmidt, Jesper Kamlade. Ecken: Alster 4 (1) / SVA 2 (2). Gelb: Friedrich Gröper, Alster (37.)
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Alsters Damen und Kölns Herren holen die Titel!
09.02.2020

Die Damen vom Club an der Alster wurden am Sonntag Deutscher Hallenmeister 2020! Das Team von Trainer Jens George entthronte Titelverteidiger Düsseldorfer HC in einem spannenden Finale nach starker Aufholjagd im zweiten Durchgang mit 4:3 (1:2). Der Vorjahresmeister konnte die erste Halbzeit des Finales des KLAFS FINAL FOUR 2020 noch knapp für sich entscheiden. Alster kam aber mit dem Rückenwind des späten Anschlusses vor der Pause zurück in den zweiten Durchgang und drehte die Partie innerhalb weniger Minuten. Am Ende siegten die Hamburgerinnen auch, weil sie in der Schlussphase defensiv sicher standen.

Erstmals seit 2015 wurde ein Damen-Finale wieder in der regulären Spielzeit ohne Shoot-out entschieden. Die Alster-Damen holten nach 2006, 2008, 2009 sowie zuletzt 2018 an gleicher Stelle in der Stuttgarter SCHARRena den fünften deutschen Hallentitel und konnten zudem einen weiteren Titel bejubeln: Torhürterin Amy Gibson wurde als „Most Entertaining Player“ der gesamten Endrunde ausgezeichnet.

Bei den Herren konnte Rot-Weiss Köln seiner langen Historie von Hallentiteln einen weiteren, den elften unter dem Hallendach, hinzufügen. Das Team von Trainer André Henning siegte im Finale der Klafs Final Four in Stuttgart knapp, aber am Ende auch verdient mit 7:6 (4:2) gegen den Ost-Champion Berliner HC. Die Kölner hatten mehr von der ersten Halbzeit, da setzten sie ihr Spiel gut durch, aber führten zur Pause „nur“ 4:2. Die Hauptstädter kamen dann zurück, fighteten sich ins Spiel und lieferten Rot-Weiss ein Endspiel auf Augenhöhe, das am Ende knapp zugunsten der Domstädter endete.

Zum wertvollsten Spieler der Endrunde (MWP) wurde Kölns Kapitän Florian Pelzner gewählt. Den Preis erhielt er aus den Händen von Bundestrainer Kais al Saadi. Als „Man of the Match“ im Finale wurde Johannes Große gewählt.
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Die Endrunde im Livestream verfolgen
08.02.2020

Hier geht es zu den Livestreams von den Klafs Final Four, der deutschen Endrunde der Damen und Herren in Stuttgart:

Hier geht es zur FINAL FOUR-Seite auf » Sporttotal.tv

Der Stream wird auch vom SWR übernommen, der sie auf seiner Plattform hier zeigt:
Halbfinaltag, Samstag, 8. Februar.2020: » alle vier Halbfinals im Stream
Finaltag, Sonntag, 9. Februar 2020: » beide Endspiele im Stream

Zudem zeigt auch hockeyliga.live alle Partien im Stream: » beide Endspiele im Stream

Der Spielplan im Überblick

Samstag, 8. Februar
Halbfinals Damen
11:30 Uhr Club an der Alster - Uhlenhorst Mülheim 5:2 (1:1)
13:45 Uhr Harvestehuder THC - Düsseldorfer HC 3:6 (0:3
Halbfinals Herren
16:00 Uhr Club an der Alster - Rot-Weiss Köln 11:12 n.Pen. (7:7, 5:3)
18:15 Uhr Berliner HC - Uhlenhorst Mülheim 8:4 (3:2)

Sonntag, 9. Februar
11:30 Uhr Damenfinale: Club an der Alster - Düsseldorfer HC 4:3 (1:2)
14:00 Uhr Herrenfinale: RW Köln - Berliner HC 7:6 (4:2)
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Jubel in Hamburg: Alster zieht mit Damen und Herren ins FINAL FOUR ein
01.02.2020

Sowohl die Alster-Damen als auch die Herren zogen ins FINAL FOUR 2020 am kommenden Wochenende in der Stuttgarter SCHARRena ein und stellen damit wie Uhlenhorst Mülheim zwei Teams bei der deutschen Endrunde.

Die Alster-Damen siegten 9:1 gegen die Zehlendorfer Wespen, EM-Fahrerin Hannah Valentin steuerte dabei sechs Treffer bei. Sie treffen im ersten Halbfinale am Samstag auf Uhlenhorst Mülheim. Das West-Team besiegte Südmeister TSV Mannheim in einer spannenden Partie mit 4:3. Das zweite Damen-Halbfinale bestreitet der Harvestehuder THC, der sich beim 4:1 beim Berliner HC vor allem auf die starke Defensive um die erst 17-jährige Torhüterin Bille Koch verlassen konnte, und Titelverteidiger Düsseldorfer HC. Der Westmeister siegte in einer lange offenen Partie gegen den personell stark gebeutelten Münchner SC mit 3:1.

Ähnlich deutlich folgten die Alster-Herren ihren CLubkolleginnen mit einem 8:3-Viertelfinalsieg gegen den Berliner Vertreter TuS Lichterfelde ins FINAL FOUR und treffen dort auf Rot-Weiss Köln, das in einem hochklassigen Viertelfinale beim Mannheimer HC in einer sehr ausgeglichenen Partie mit 5:4 das Endrundenticket löste. „Halbfinale in Stuttgart“ gebucht haben auch die Herren des Berliner HC um den frischgebackenen Europameister Paul Dösch, der sein Team in eigener Halle zu einem hart umkämpften 6:3-Triumph gegen den Hamburger Polo Club führte. Das Team von Trainer Rein van Eijk ist somit die einzige Mannschaft, die in acht Viertelfinals die Nord-West-Dominanz durchbrechen konnte und nun in Stuttgart im zweiten Halbfinale in einem holländischen Trainerduell auf Uhlenhorst Mülheim trifft, das neben Alster als einizges Team mit Damen und Herren in Stuttgart vertreten ist. Mülheim siegte gegen den Süd-Zweiten TSV Mannheim erst im Shoot-Out mit 8:6 und steht nach dem DM-Erfolg 2016 erstmals wieder in der deutschen Endrunde.

Halbfinalpaarungen am Samstag beim FINAL FOUR 2020 in der Stuttgarter SCHARRena

1. Halbfinale Damen: Club an der Alster - Uhlenhorst Mülheim
2. Halbfinale Damen: Harvestehuder THC - Düsseldorfer HC

1. Halbfinale Herren: Club an der Alster - Rot-Weiss Köln
2. Halbfinale Herren: Berliner HC - Uhlenhorst Mülheim

Beide Endspiele finden am Sonntag statt.
ARCHIV

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hockeyliga herren
Hallensaison Staffel NORD 2019/2020
1.
Alster
91:44
24
2.
Polo Club
76:58
23
3.
Harvestehude
85:60
16
4.
UHC Hamburg
78:67
14
5.
DTV Hannover
46:111
5
6.
Großflottbek
61:97
2
Hallensaison Staffel OST 2019/2020
1.
Berliner HC
107:38
28
2.
Lichterfelde
65:44
22
3.
Zehl. Wespen
73:49
16
4.
BW Berlin
54:59
10
5.
Mariendorf
44:74
7
6.
Osternienburg
38:117
4
Hallensaison Staffel SÜD 2019/2020
1.
Mannheim HC
70:38
24
2.
TSV Mannheim
83:58
24
3.
Frankfurt 80
66:69
12
4.
Münchner SC
65:77
12
5.
Nürnberg HTC
50:63
9
6.
Ludwigsburg
59:88
9
Hallensaison Staffel WEST 2019/2020
1.
Mülheim
93:47
23
2.
RW Köln
63:45
23
3.
Krefeld
63:50
18
4.
Blau-Weiß Köln
59:63
16
5.
Düsseld. HC
40:79
4
6.
Gladbach
48:82
3
hockeyliga damen
Hallensaison Staffel NORD 2019/2020
1.
Alster
73:29
25
2.
Harvestehude
61:34
22
3.
UHC Hamburg
56:38
19
4.
Großflottbek
34:46
14
5.
Braunschweig
26:46
6
6.
Klipper
18:75
1
Hallensaison Staffel OST 2019/2020
1.
Berliner HC
56:10
30
2.
Zehl. Wespen
34:20
18
3.
Lichterfelde
29:35
13
4.
Osternienburg
20:36
10
5.
Leipzig
27:58
9
6.
BW Berlin
26:33
7
Hallensaison Staffel SÜD 2019/2020
1.
TSV Mannheim
46:27
23
2.
Münchner SC
38:32
17
3.
Mannheim HC
40:33
15
4.
Rüsselsheim
30:31
13
5.
Bietigheimer HTC
29:37
9
6.
Nürnberg HTC
29:52
5
Hallensaison Staffel WEST 2019/2020
1.
Düsseld. HC
63:28
21
2.
Mülheim
53:27
21
3.
RW Köln
40:31
21
4.
Krefeld
21:52
8
5.
Bonner THV
23:42
7
6.
Raffelberg
25:50
6