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Neues vom Trainermarkt aus Mannheim und Krefeld
27.06.2020

Auf dem Trainermarkt in der Bundesliga hat sich in dieser Woche etwas getan. Der Crefelder HTC und der Mannheimer HC konnten frohe Botschaften verkünden.

Der 37-jährige frühere CHTC-Verteidiger Ronan Gormley besteigt an der Vreed den Trainerstuhl des Crefelder HTC beim Herren-Bundesligateam und löst damit Robin Rösch ab, der auf eigenen Wunsch den CHTC verlässt. Ronan Gormley hat von 2012 bis 2018 selbst das Trikot des Krefelder Hockey-Bundesligisten getragen. Dass Krefeld für Ronan Gormley die erste Trainerstation sein wird, sieht der CHTC-Vorsitzende Dirk Wellen nicht als Hindernis an – im Gegenteil: “Ronan hat schon zu seiner Zeit als Spieler absolute Führungsqualitäten an den Tag gelegt und war deshalb von Anfang an ein heißer Kandidat für die Nachfolge von Robin Rösch”.
Priorität für den neuen CHTC-Trainer Ronan Gormley hat die Athletik seiner Spieler, “...denn der Hockeysport lebt von der Schnelligkeit seiner Akteure und von der Dynamik. Das wird immer wichtiger. Genaues Pressing beim Gegner ist die halbe Miete”, meint Ronan Gormley. Er wird zunächst zwei Jahre beim CHTC arbeiten, aber beide Seiten können sich eine längere Zusammenarbeit vorstellen.

Benecke verlängert als aktueller Tabellenführer
Der Mannheimer Hockeyclub verlängert die Zusammenarbeit mit Nicklas Benecke, dem Trainer der Bundesliga-Damen. Der 35-jährige gebürtige Heidelberger trainiert die Mannschaft seit zwei Jahren. Im Sommer 2019 übernahm er das Team als hauptverantwortlicher Trainer. In den zweiten Teil der Doppelsaison (auf Grund der Verschiebung durch die Corona-Pandemie) startet er mit seinen Damen als aktueller Tabellenführer.
Darauf sei er zwar stolz, aber er bleibe mit der Freude zurückhaltend: “Der Umbruch innerhalb der Mannschaft wurde eingeleitet und jetzt geht es weiter. Unser Ziel ist es, vor allem junge Spielerinnen aus dem MHC für die Bundesliga aufzubauen. Trotzdem setzen wir auch auf qualifizierte Spielerinnen von Außerhalb, um gemeinsam das Ziel Final Four zu erreichen. Ich freue mich sehr darauf, mit diesem jungen und engagierten Team in der kommenden Saison wieder anzugreifen!”
Der sportliche Leiter des Clubs, Peter Lemmen dazu: “Es war nur logisch, dass Nicklas weitermacht. Er macht einen wirklich guten Job im Club, ist ein Teamplayer, der auch immer das Gesamtwohl des Clubs im Auge hat. Seine Ideen und sein Engagement sind sehr wertvoll für den Club, besonders der weibliche Bereich profitiert davon. Gemeinsam mit Jörn Henkel als Trainerteam für unsere Damenmannschaft ist er eine verlässliche Größe, die uns langfristig planen lässt.“ (Quellen: CHTC/MHC)
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Polo: Zwei Neuzugänge, zwei Rückkehrer
24.06.2020

Der Hamburger Polo Club hat seinen Kader für die Zukunft weiter gestärkt. Nachdem die beiden neuseeländischen Nationalspieler Kane Russell (28) und Blair Tarrant (29) verpflichtet werden konnten, kommt mit Kilian Pöhling ein weiterer Hoofdklasse-Spieler ebenfalls vom HC Rotterdam zum Polo Club. Pöhling hatte zuvor lange beim HTHC gespielt. Zudem stößt Fabio Bernhardt vom TSV Mannheim zum Kader von Trainer Matthias Witthaus.

Die Polo Eigengewächse Jan-Hendrik „Krümel“ Bartels und Moritz Boyksen kehren zudem nach Auslandsaufenthalten zurück. Dagegen verlassen die Poloraner aus beruflichen Gründen Nick Algner, Paul Zettler und Leon Willemsen, der allerdings nur für eine Saison ins Ausland geht. Im Vergleich zum Saisonstart im letzten Jahr sind zudem die Tschechen Bartosz Szmidt und Lukas Plochy, die beide nach der Hinrunde eine neue sportliche Herausforderung gesucht haben, nicht mehr dabei.
Witthaus: „Nach den Abgängen im Mittelfeld und Sturm war es wichtig, dass wir auf diesen Positionen nochmal nachrüsten. Ich bin sehr glücklich, dass wir mit Kilian und Fabio zwei Top-Bundesligaspieler dazubekommen. Kilian ist ein junger, aber trotzdem schon sehr erfahrener Mittelfeldspieler, der besonders beim HTHC sehr starke Leistungen gezeigt hat in den vergangenen Jahren. Fabio hat seine Stärken in der Offensive beim TSV ebenfalls unter Beweis gestellt. Ich bin sehr zufrieden mit unserem Kader und freue mich auf die kommende Saison."
Kilian Pöhling äußerte sich so: „Die letzte Saison in Rotterdam war eine Top-Erfahrung für mich. Im Anschluss hat sich mir die Frage gestellt, wie es weitergeht. Das Interesse von Witti und der Plan, den er mit mir und dem Club vorhat, hat mich einfach sehr überzeugt. Als langjähriger HTHC-Spieler fällt mir diese Entscheidung nicht leicht, weil ich dem HTHC für die gemeinsamen Jahre sehr dankbar bin, aber nun freue ich mich auf die neue Herausforderung beim Hamburger Polo Club."
Fabio Bernhardt sagte: „Ich bin dem TSV Mannheim für die letzten Jahre sehr dankbar und hoffe, dass das Team den Klassenerhalt schafft. Es ist keine Ent-scheidung gegen Mannheim, sondern für Hamburg und Polo. Die Mannheimer Derbys waren schon erstklassig, jetzt freue ich mich ganz besonders auf die Ham-burger Lokalderbys."
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Zweite Abstimmungsrunde eingeläutet
05.06.2020

Die aus Vertretern des DHB, der BLVV und der Hockeyliga bestehende Task-Force Bundesliga ist wie vereinbart Anfang Juni wieder auf die Vereine zugegangen, um den zweiten Abstimmungsprozess zu starten, wonach das Szenario festgelegt werden soll, in dem die Bundesligasaison 2020/2021 im September fortgesetzt werden soll.

Die Vereine haben die überarbeiteten Szenarien, die zur Wahl stehen, zugeschickt bekommen. Alle basieren auf der von den Vereinen bereits getroffenen Entscheidung, wonach die Punkte und Tore aus der Hinrunde 2019/2020 übernommen werden. Zusätzlich zu den Szenarien haben die Vereine auch Erläuterungen zu den seitens der EHL getroffenen Beschlüssen hinsichtlich der EHL-Turniere 2020/2021 sowie die Übersicht der Teilnehmer an diesen Turnieren erhalten.

Am 10. Juni wird es eine Videokonferenz mit allen Bundesligisten zum Austausch von Informationen zu den Szenarien geben. Im Anschluss haben die Clubs bis zum 16. Juni die Möglichkeit der Abstimmung. Im letzten Schritt wird die Task-Force auf Basis des Feedbacks den zuständigen DHB-Gremien empfehlen, in welchem Szenario nach der Sommerpause der Spielbetrieb in den Bundesligen fortgesetzt werden wird, wenn die Rahmenbedingungen dies erlauben.
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Der CHTC setzt weiter auf irische Talente
29.05.2020

Beim Crefelder HTC arbeitet man mit Nachdruck am Team der neuen Spielzeit, der Saison eins nach Niklas Wellen, der nach Amsterdam wechselt. Auch Daniel Kyriakides, der aus beruflichen Gründen nach London geht, und Max Müller, der zurück zu seinem Heimatverein wechselt, stehen dem Crefelder HTC nicht mehr zur Verfügung.
Der CHTC-Vorsitzende Dirk Wellen, Hockeyobmann Gerrit Buddenberg sowie das Trainerteam Sebastian Schwidder und Robin Rösch sind akribisch dabei, die neue CHTC-Mannschaft gezielt zu verstärken. Sie setzen dabei auch weiterhin auf Spieler aus Irland. „Wir haben in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen mit den Akteuren von der Grünen Insel gemacht“, so Co-Trainer Sebastian Schwidder. „Wir freuen uns deshalb auf Johnny McKee, der ab 2020 für uns spielen wird“.
Der 23-jährige irische Nationalspieler durchlief alle Auswahlteams seines Landes (U16/U18/U21), bevor er bisher 46 Mal für das A-Nationalteam auflief. Zuletzt verpasste er mit seinen Mannschaftskollegen mit viel Pech die Olympia-Qualifikation. Irland verlor im Shoot-out gegen Kanada. „Johnny McKee wird unsere Angriffsabteilung verstärken und mit seinem Spielwitz und seiner Qualität so manche Verteidigung in der Hockey-Bundesliga vor größere Probleme stellen“, ist sich Sebastian Schwidder sicher.
Die Kontakte zu dem in Belfast wohnenden und beim Banbridge-Hockeyclub spielenden Angreifer bestehen schon seit längerem. „Im vergangenen Jahr haben wir während unseres Trainingscamps in Irland gegen sein Team gespielt. Dabei haben wir festgestellt, dass er mit seinen erst 23 Jahren sehr abgeklärt agiert und mit viel Erfahrung ausgestattet ist“, so Schwidder. Gründe dafür gibt es viele: „Da sind die 46 Länderspiele zu nennen aber auch der einjährige Aufenthalt in Melbourne/Australien. Und dort kann man als talentierter Hockeyspieler eine Menge lernen“, weiß CHTC Co-Trainer Sebastian Schwidder. Johnny McKee hat gerade sein Studium beendet und darf sich ab sofort „Master in Finance“ nennen. (Quelle: CHTC)
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Rein van Eijk verlängert beim BHC bis 2022
19.05.2020

Der Berliner Hockey Club hat den Vertrag mit Herrentrainer Rein van Eijk (2.v.l.) um zwei weitere Jahre bis zum 31. Juli 2022 verlängert. „Rein passt einfach perfekt in diesen Club und verkörpert genau das, wofür der BHC steht“, sagt Bundesligawart Sebastian Zippel, der vor drei Jahren den erstmaligen Kontakt zu dem Niederländer hergestellt hat. „Mein damaliges Bauchgefühl hat mich nicht getäuscht. Rein hat das, was wir uns damals von ihm erhofft haben, mehr als überflügelt“, ist Zippel voll des Lobes. Van Eijk meinte: „Die Reise ist noch lange nicht zu Ende. Ich bin nach Berlin gewechselt, um hier langfristig etwas aufzubauen.“ Dabei hat sich der 32-Jährige inzwischen in der gesamten 1. Bundesliga einen Namen gemacht und damit auch das Interesse mehrerer deutscher Spitzenclubs geweckt. Trotz lukrativer Alternativangebote entschied van Eijk sich aber weiterhin für den BHC: „Meine Freundin und ich fühlen uns hier sehr wohl. Der BHC ist ein Familienverein, der von der eigenen Nachwuchsarbeit lebt und wie kaum ein anderer Spitzenclub in Deutschland für seine Werte einsteht.“

Der gebürtige Eindhovener war zum 1. August 2017 vom niederländischen Spitzenclub Amsterdam H&BC nach Berlin gewechselt. Direkt in seiner ersten Feld-Saison führte er die BHC-Herren auf den sechsten Platz in der 1. Bundesliga, das Final Four wurde um gerade einmal sechs Punkte verpasst. Noch im selben Sommer machten der BHC und der Coach von der Vertragsoption Gebrauch, den Kontrakt vorzeitig um ein weiteres Jahr bis zum 31. Juli 2020 zu verlängern. „Mein Ziel ist es, mit einer erkennbaren mannschaftlichen Struktur in der oberen Tabellenhälfte mitzuspielen und sich auch dort zu etablieren“, verrät der Trainer, der selbst, sofern es die Zeit zulässt, noch bei den 3. Herren den Schläger schwingt. In der Saison 2018/19 erreichte der BHC dann ebenfalls Rang sechs.

In der aufgrund der Corona-Pandemie derzeit unterbrochenen Spielzeit 2019/20 stehen die Berliner aktuell auf dem dritten Platz der Staffel B. Olympiasieger Martin Häner sagt: „Wir als Mannschaft sind sehr froh und dankbar darüber, dass der Verein es geschafft hat, Rein beim BHC zu halten. Sowohl menschlich als auch fachlich passt er perfekt zum Verein und uns als 1. Herren. Wir hoffen nun, dass wir bald wieder mit ihm zusammen die Saison fortsetzen können.“

Präsident Dirk Gaßmann ergänzt: „Wir sind mit der Arbeit von Rein sehr zufrieden. Die Mannschaft hat unter ihm eine fantastische Entwicklung genommen und spielt
wahnsinnig attraktives Hockey. Das spiegelt sich auch in den hervorragenden Ergebnissen wider. Alles spricht für ihn.“ Im Gegenzug war für van Eijk auch die gesamte Vorstandsarbeit ein entscheidender Grund für die Verlängerung: „Der neue Vorstand um Präsident Dirk Gaßmann und Vize-Präsident Ewald Münch macht einen unfassbar coolen Job. Das war für mich ein weiterer Mega-Anreiz, im BHC zu bleiben.“

Auch der Deutsche Hockey Bund (DHB) beschäftigt auf das Trainertalent in Absprache mit dem BHC zusätzlich als Honorartrainer beschäftigt. Zunächst war van Eijk als Bundestrainer der männlichen U16 aktiv, inzwischen ist er für die männliche U18 verantwortlich. Zudem gehörte er im Januar zum Trainerteam der DHB-Herren mit BHC-Spieler Paul Dösch, die in Berlin den Titel bei der Hallen-EM gewannen. (Quelle: BHC; Foto: worldsportpics)
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Nationalstürmer Gomoll zurück zum Berliner HC
11.05.2020

Die 1. Herren des Berliner Hockey Clubs dürfen sich zum 1. August 2020 über prominente Verstärkung freuen. Eigengewächs Jonas Gomoll kehrt nach vier Spielzeiten beim Spitzenclub Rot-Weiss Köln zurück in die Heimat. Der 27-Jährige ist damit der erste deutsche Nationalspieler, der ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Tokio den Verein wechselt. „Mein Bauchgefühl hat mir gesagt, dass es Zeit ist, zurückzukommen. Mir war es wichtig, dass ich beim BHC genauso optimale Rahmenbedingungen habe, mich auf Olympia vorzubereiten, wie es in der Köln der Fall ist“, erklärt der 48-malige Nationalspieler.
Die Rückkehr des Stürmers war an sich für nach den Olympischen Spielen 2020 geplant gewesen, doch auch die Corona-bedingte Olympiaverschiebung konnte Gomoll nicht von seinem Plan abbringen. „Ich habe die Entscheidung natürlich noch einmal überdacht, aber privat hatte ich zum Zeitpunkt der Verschiebung schon alles auf Berlin ausgelegt. Ich habe dann überlegt, was ich im nächsten Jahr wirklich will und mich davon überzeugt, dass mir der BHC optimale Bedingungen bietet.“
BHC-Präsident Dirk Gaßmann sagt: „Joni ist ein ganz heißer Kandidat für Tokio 2021. Seine Entscheidung unterstreicht, dass auch der BHC die sportliche Perspektive bietet, auf Spitzenniveau zu spielen und zu trainieren.“ Gomoll hat alle Jugend-Nationalmannschaften des DHB durchlaufen, seinen größten internationalen Erfolg feierte er im Jahr 2013, als mit der U21 Junioren-Weltmeister in Indien wurde. Sein erstes A-Länderspiel absolvierte der Stürmer im Dezember 2014 und zählte die folgenden beiden Jahre zum Stamm des A-Kaders, ehe er immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen wurde. Aber der Toptorjäger kämpfte sich zurück und überzeugte den neuen Bundestrainer Kais al Saadi gleich im ersten November-Lehrgang so von sich, dass der Coach den gebürtigen Berliner direkt im Anschluss in den erweiterten Olympiakader berief, dem auch die BHC-Akteure Martin Häner und Martin Zwicker angehören.
„Joni ist ein Topspieler mit einem starken Zug zum Tor und einem sehr guten Stellungsspiel im Kreis. Er hat in den letzten vier Jahren nochmal einen unglaublichen Sprung gemacht“, sagt BHC-Trainer Rein van Eijk. „Ich bin überzeugt, dass wir uns mit ihm noch einmal steigern werden. Dass Joni sich ein Jahr vor Olympia für unsere Mannschaft entscheidet, unterstreicht unser Potenzial.“ Bundesligawart Sebastian Zippel ergänzt: „Wir freuen uns sehr über die Rückkehr. Dass wir nun einen weiteren Nationalspieler in unseren Reihen haben, ist ein starkes Zeichen und zeigt auch, dass wir für die Zukunft sehr gut aufgestellt sind.“ Neben den Olympiakandidaten Häner, Zwicker und Gomoll zählen auch die BHC-Spieler Luis Gill sowie Hallen-Europameister Paul Dösch zum A-Kader. (Quelle/Foto: BHC)
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Aktuelle Bundesligasaison wird nicht annulliert
09.05.2020

Die von der Task-Force Bundesliga - bestehend aus Vertretern des DHB, der BLVV und der Hockeyliga - initiierte Befragung der 44 Vereine in der 1. und 2. Bundesliga mit ihren insgesamt 64 Mannschaften hat eine Mehrheit ergeben, die für eine Fortsetzung der begonnenen Feldsaison 2019/2020 im Spätsommer/Herbst dieses Jahres votiert. Die Alternative, die in der Annullierung der bisher gespielten Saison bestand, erhielt weniger Stimmen und ist damit vom Tisch.

Die Vereine werden demnächst die Möglichkeit haben, zwischen verschiedenen Varianten zu befinden, wie die Saison zu Ende gespielt wird. Dazu hat die Task-Force drei Szenarien für die 1. Bundesliga und zwei für die 2. Bundesliga vorgelegt. Es ist jedoch entschieden worden, diese Abstimmung über die Szenarien vorerst noch nicht durchzuführen, um die nächsten Entwicklungen in der Corona-Krise abzuwarten. Die Task-Force bleibt weiterhin im engen Austausch und wird spätestens Anfang Juni auf die Vereine wieder zukommen.
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Zwei Black Sticks für den HPC
28.04.2020

Dem Hamburger Polo Club ist während der Corona-Zwangspause ein echter Transfer-Coup gelungen. Mit Kane Russell (28) und Blair Tarrant (29) wechseln zwei neuseeländische Nationalspieler zum HPC. Beide Spieler kommen vom HC Rotterdam aus der Hoofdklasse in die Hockeyliga. Da der Spielbetrieb bis mindestens 31. Juli ausgesetzt ist, werden die beiden „Black Sticks“ also im Kader der Hamburger stehen, sobald es wieder weitergeht.

Kane Russell gilt als einer der besten Außenverteidiger weltweit. Dazu verfügt der 28-Jährige über eine sehr starke Strafecke. Russell erzielte bislang 70 Tore in 170 Einsätzen für Neuseeland. Sein Teamkollege und Freund Blair Tarrant ist Kapitän der neuseeländischen Nationalmannschaft und ebenfalls in der Abwehr zu Hause. Der 29-Jährige bringt es auf 212 Einsätze und 4 Tore im Nationaltrikot. Tarrant war in den vergangenen vier Spielzeiten eine feste Größe in Rotterdams Defensive. Beide Spieler haben für die nächsten zwei Jahre zugesagt.
Matthias Witthaus (Cheftrainer Polo Club): „Wir sind natürlich sehr glücklich, dass wir zwei internationale Topspieler vom Polo Club überzeugen konnten. Ihre besonders gute Mentalität wird nicht nur unserer Mannschaft, sondern auch dem ganzen Club helfen sich weiter zu entwickeln. Kane und Blair sind zwei richtig sympathische Typen, die unserer Abwehr um Mathias Müller die nötige Stabilität verleihen werden. Die Strafeckenstärke von Kane wird uns zudem ganz neue Möglichkeiten eröffnen. Insgesamt sind Kane und Blair zwei super wichtige Verstärkungen, auf die ich mich wirklich sehr freue!“
Kane Russell: „Für mich waren die persönlichen Gespräche mit Witti und den Verantwortlichen des Polo Clubs der ausschlaggebende Punkt zu wechseln. Ich hatte ziemlich schnell das Gefühl, dass es sehr gut passt. Ich bin überzeugt davon, dass ich hier sehr gut aufgehoben bin und wir in den kommenden Spielzeiten den nächsten Schritt nach vorne gehen können. Ich freue mich auf Hamburg und das Team und hoffe, dass es bald wieder losgehen kann mit Hockey.“
Blair Tarrant: „Ich habe die letzten vier Jahre für Rotterdam gespielt und jetzt war es einfach mal an der Zeit etwas Neues, Spannendes zu machen. Der Weg vom Ham-burger Polo Club ist beeindruckend und ich möchte der Mannschaft mit meiner Erfahrung helfen, weiter für positive Schlagzeilen zu sorgen. Ich freue mich vor allem auf die Zusammenarbeit mit dem Coach und dem Team. Das wird sicher eine sehr spannende und gute Zeit.“
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Robin Rösch verlässt den Crefelder HTC
26.04.2020

Nach fast zehn Jahren wird Robin Rösch den Crefelder HTC zum Saisonende verlassen. Zuletzt war er Trainer des Herren-Bundesligateams und betreute mehrere Jugendmannschaften. Bei den Bundesliga-Herren löste er, nach mehrjähriger Mitarbeit im Trainerstab, im Februar 2018 den langjährigen Chefcoach Matthias Mahn ab und übernahm das Aushängeschild des CHTC zusätzlich zu seinen Aufgaben als Sportlicher Leiter der Hockeysparte des Vereins.
Die Mannschaft des 49-jährigen Hockeytrainers war in der Bundesliga vor der Coronakrise auf einem guten Weg. „Durch den Lockdown hatte ich in den letzten Wochen viel Zeit zum Nachdenken“, erzählt Robin Rösch. „Am Schluss dieses Prozesses stand die Erkenntnis, dass es mit fast 50 Jahren noch einmal Zeit wäre, eine neue Herausforderung anzustreben und neue berufliche Möglichkeiten zu suchen“. Und weil keiner weiß, wie es mit der noch laufenden Spielzeit weitergeht und vor allen Dingen wann, werden sich die Wege von Robin Rösch und dem Crefelder HTC in aller Freundschaft im Sommer oder Herbst trennen. „Es war hier in Krefeld eine schöne und sehr intensive Zeit nicht nur für mich, sondern für meine ganze Familie“, betont Robin Rösch. „Wir haben alle Vier eine Menge gute Lebenszeit hier in Krefeld verbracht und deshalb schwingt beim Abschiednehmen auch eine Menge Wehmut bei mir mit“.
Als Robin Rösch seinem Team den Entschluss präsentierte, den CHTC zu verlassen, wirkten die Spieler bedrückt und nachdenklich. „Diese für mich und meine Arbeit positive Reaktion hat mich bestätigt, dass ich beim CHTC vieles richtig gemacht habe“, so Robin Rösch.
Der 1. Vorsitzende Dirk Wellen meint: „Robin hat für unseren Club fast zehn Jahre eine großartige Arbeit geleistet. Sowohl im Jugendbereich und bei seiner kurzen Tätigkeit für das Damenteam als auch in der schwierigen Phase eines neuen Teamaufbaus bei den Herren war er sehr erfolgreich. Es ist schade, dass so ein guter Trainer nicht mehr für uns arbeiten wird, aber natürlich verstehen wir seinen Wunsch, noch einmal etwas Neues zu beginnen. Robin und seine Familie sind ein fester Bestandteil der Clubgemeinschaft und wir alle hoffen, dass dies auch so bleibt.“
Seine Aufgabe als Trainer des Bundesligateams, war es unter anderem, soviel eigene Nachwuchsspieler wie möglich in die Bundesligamannschaft zu integrieren. „Ich glaube, das ist mir gelungen“, so Robin Rösch. „Wir haben eines der jüngsten Teams der Liga und sind bis zum Corona-Crash sehr erfolgreich unterwegs gewesen“. Einige Spieler trainiert Robin Rösch schon seit Knaben-Zeiten und wird auch in Zukunft ihren sportlichen Weg verfolgen. „Es war eine schöne Zeit in Krefeld und wir haben viele Freunde innerhalb der CHTC-Familie gefunden und deshalb werde ich auch zukünftig oft und gerne in Krefeld sein“. (Quelle: CHTC)
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Bundesliga: Szenarien vorgelegt
25.04.2020

Die „Task-Force Bundesliga“ (Vertreter von DHB, BLVV, Hockeyliga) hat in den vergangenen Tagen Szenarien zur Fortsetzung des Spielbetriebs in den Bundesligen erarbeitet und beraten. Dabei wurde aufgrund der vielen Rückmeldungen aus Reihen der Liga ausgeschlossen, dass auf Basis der Hinrundentabellen sportliche Entscheidungen wie Meisterschaft oder Auf- und Abstieg getroffen werden.

Diese Szenarien wurden den Clubs nun in einem Schreiben vorgestellt. Alle Varianten basieren auf der Annahme, dass man nach der Sommerpause den Spielbetrieb fortsetzen kann. Es wurden seitens der Task-Force keine Empfehlung für ein bestimmtes Szenario ausgesprochen. Lediglich das Szenario für einen Abbruch und eine Annullierung der Saison wurde negativ bewertet, weil damit die in der Hinrunde 2019 ausgetragenen Spiele ohne jegliche Relevanz bleiben würden.

In einer Videokonferenz am Mittwoch, 29. April, zu der alle Vereine eingeladen sind, werden die entstehenden Fragen erläutert. Daran im Anschluss wird ein endgültiges Votum der Vereine eingeholt, das bis Freitag, 8. Mai, schriftlich beim DHB eingehen soll. Aus diesem Votum wird dann der Vorschlag entwickelt, der den für den Spielbetrieb zuständigen DHB-Gremien vorgelegt wird.
ARCHIV

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hockeyliga herren
Feldsaison 2019/2020
1.
Mülheim
55:20
23
2.
RW Köln
37:26
23
3.
Mannheim HC
31:21
21
4.
Krefeld
26:21
19
5.
Berliner HC
37:27
18
6.
UHC Hamburg
33:26
18
7.
Polo Club
29:25
17
8.
Alster
25:31
15
9.
Harvestehude
35:42
13
10.
Nürnberg HTC
23:43
6
11.
TSV Mannheim
32:54
6
12.
Großflottbek
14:41
5
hockeyliga damen
Feldsaison 2019/2020
1.
Mannheim HC
26:7
30
2.
UHC Hamburg
38:16
25
3.
Düsseld. HC
31:12
25
4.
Alster
29:15
25
5.
RW Köln
26:12
24
6.
Harvestehude
21:23
13
7.
Rüsselsheim
23:27
11
8.
Berliner HC
11:18
11
9.
Mülheim
15:26
11
10.
Münchner SC
9:24
8
11.
Zehl. Wespen
11:45
3
12.
Großflottbek
7:22
2