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Alster-Damen verteidigen ihren Titel
19.05.2019

Die Damen des Club an der Alster haben im Finale des Final-Four-Turniers von Krefeld im Penaltyschießen den Meistertitel von 2018 verteidigt. Gegen ein aufopferungsvoll kämpfendes Team des Düsseldorfer HC lag der Titelverteidiger früh mit 0:1 zurück und dominierte das Match aber gegen Ende immer deutlicher. Mehr als das 1:1 durch Youngster Felicia Wiedermann kam dabei aber nicht heraus. So musste das Penaltyschießen entscheiden, in dem Alsters Schützinnen die besseren Nerven hatten und den letztlich auch nicht unverdienten Sieg sicherten. Es ist Alsters zweiter Feldmeistertitel in Serie, aber auch erst der zweite der Clubgeschichte.
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Final Four: Mülheim und Mannheim im Finale
18.05.2019

Titelverteidiger Uhlenhorst Mülheim und der Mannheimer HC bestreiten das Endspiel des FINAL FOUR 2019 am Sonntag um 15 Uhr in Krefeld. Im „Uhlen“-Duell siegten die Mülheimer klar mit 5:2 gegen den UHC. Das zweite Semifinale war deutlich knapper. Am Ende gewann Mannheim Dank einer grandiosen Defensivleistung mit 3:2 gegen RW Köln.

Titelverteidiger Uhlenhorst Mülheim stand im ersten Halbfinale insgesamt besser und kontrollierte das Spiel über weite Strecken. Nach dem UHC-Ausgleich im dritten Viertel schien der Ausgang der Partie kurz noch einmal wieder offen zu sein, ein Hamburger Fehler brachte Mülheim aber wieder auf die Siegerstraße. Das schnell nachgelegte dritte Tor sorgte für eine erste Vorentscheidung. UHCs Aufbäumen in der Schlussphase fehlte der Nachdruck.

Der Mannheimer HC gewann das zweite Herren-Halbfinale des Final-Four-Turniers in Krefeld gegen RW Köln knapp mit 3:2 (2:0). Dabei hatte Rot-Weiss zwar deutlich mehr Ballbesitz, aber konnte gegen unglaublich stark verteidigende Kurpfälzer wenig Großchancen herausholen. Der MHC nutzte seine Chancen hingegen eiskalt, führte durch einen Doppelpack zur Pause überraschend 2:0 und verteidigte auch nach dem Kölner Anschlusstreffer zum 2:3 als Team so stark, dass der Finaleinzug nicht unverdient kam.
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Final Four: Damen-Finalteilnehmer stehen fest
18.05.2019

Die beiden Damen-Endspielteilnehmer des FINAL FOUR 2019 am Sonntag um 12 Uhr in Krefeld stehen fest: Während sich Alster überraschend deutlich im „Hamburger Halbfinale“ gegen den UHC durchsetzte, hatte Hallen-Champion Düsseldorfer HC am Ende knapp mit 3:2 (1:2) die Nase gegen den Mannheimer HC vorn.

Im ersten Damen-Halbfinale erwischten die Alster-Damen einen Traumstart und führten gegen den Lokalrivalen Uhlenhorster HC nach fünf Minuten bereits mit 2:0. In einer Neuauflage des DM-Finals 2018 gelang es den Titelverteidigerinnen auch in der Folge besser, die gegnerischen Schlüsselspieler auszuschalten und gleichzeitig im gegnerischen Schusskreis „brutal effizient“ (UHC-Coach Claas Henkel) zu sein. Der favoritisierte Ligasieger UHC strahlte im Schusskreis nur selten Gefahr aus, Alsters Torfrau Amy Gibson parierte in den wenigen brenzligen Situationen souverän. Alster nutzte seine Möglichkeiten konsequent und siegte am Ende verdient und überraschend deutlich mit 5.0.

Hallenmeister Düsseldorfer HC erreichte dann das Damen-Finale der deutschen Feldhockey-Meisterschaft in Krefeld im zweiten Halbfinale. Das Team von Trainer Nico Sussenburger gewann am Samstag gegen den Mannheimer HC mit 3:2 (1:2). Nach sehr munterem Start mit zwei Treffern in den ersten fünf Minuten, entwickelte sich ein wechselvolles Spiel, das Mannheim im zweiten Viertel klar dominierte, so dass deren 2:1-Pausenführung durchaus verdient war. Der DHC war in der zweiten Hälfte aber das etwas griffigere, wachere Team, das am Ende nicht unverdient die Nase vorn hatte und damit am Sonntag um 12 Uhr im Finale auf Titelverteidiger Club an der Alster trifft. (Fotos: Dirk Markgraf/worldsportpics.com)
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Mannheims Herren jubeln über Final-Four-Einzug!
12.05.2019

Durch ein deutliches 6:0 gegen den Nürnberg HTC haben die Herren des Mannheimer HC das vierte und letzte Halbfinalticket für das Final Four kommendes Wochenende in Krefeld gelöst. Aufgrund des besseren Torverhältnisses rückten die Kurpfälzer in der Tabelle zudem sogar auf Rang drei vor, weil der Uhlenhorster HC im Lokalderby gegen den Harvestehuder THC nur zu einem 3:3 kam. Das Unentschieden brachte auch dem HTHC im Kampf um jenen Halbfinalplatz eben nichts. An der Spitze marschierten beide Westteams im Gleichschritt: Tabellenführer Mülheim siegte in Krefeld 5:2, Köln im Rheinduell beim Düsseldorfer HC 6:1. In den beiden weiteren Lokalderbys, allesamt bedeutungslos für den Ausgang in der hockeyliga, gewannen Alster gegen Polo und der Berliner HC bei Blau-Weiss jeweils mit 3:2. (Foto: Dirk Markgraf)

Bei den Damen konnten die Zehlendorfer Wespen jubeln, die dank eines 5:1 zu Hause gegen den Harvestehuder THC aus eigener Kraft den Klassenerhalt schafften. Der direkte Konkurrent TSV Mannheim unterlag zudem dem Stadtrivalen MHC mit 0:2, welcher dadurch Platz zwei festigte. Ganz vorne blieben aber die UHC-Damen, die mit dem 3:0 beim Berliner HC nicht nur die Tabellenspitze verteidigten und somit das erste EHL-Ticket für die Damenpremiere 2020 lösten, sondern mit 57 Saisonpunkten zudem auch gleich einen neuen Ligarekord aufstellten. Der Düsseldorfer HC, der aufgrund des MHC-Sieges eh nicht mehr auf Platz zwei klettern konnte, musste im Topspiel beim Club an der Alster ersatzgeschwächt eine 1:7-Niederlage hinnehmen, die Trainer Nico Sussenburger allerdings nicht überbewertet wissen wollte. Die Top-vier-Verfolger Köln und Mülheim, die bereits früh in der Saison keine Chancen mehr auf eine Endrundenteilnahme hatten, beendeten ihre Auswärtsfahrten jeweils unentschieden: Rot-Weiss 1:1 in Bremen, die „Uhlen“ 2:2 beim Münchner SC.

FINAL FOUR 2019 auf der Gerd-Wellen-Hockeyanlage (Krefeld):

Samstag, 18. Mai 2019
11:00 Uhr 1. Halbfinale Damen UHC Hamburg - Club an der Alster
13:00 Uhr 2. Halbfinale Damen Mannheimer HC - Düsseldorfer HC
15:30 Uhr 1. Halbfinale Herren Uhlenhorst Mülheim - UHC Hamburg
18:00 Uhr 2. Halbfinale Herren Rot-Weiss Köln - Mannheimer HC

Sonntag, 19. Mai 2019
12:00 Uhr Finale Damen
15:00 Uhr Finale Herren
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Quo vadis, Wespen? Aufsteiger vor Abstieg oder Klassenerhalt
09.05.2019

Endspurt in der hockeyliga: Während viele Entscheidungen schon gefallen sind, sind drei Fragen noch offen. Die UHC-Damen brauchen noch einen Punkt, um als erstes deutsches Team Teilnehmer der EHL-Premiere 2020 zu werden. Im Tabellenkeller setzen die Zehlendorfer Wespen und der TSV Mannheim ihr Fernduell um den Ligaverbleib fort. Bei den Herren steht eine letzte Entscheidung im Kampf um den verbleibenden Final-Four-Platz an.

Soviel ist klar: Mülheims Herren fahren zum Europapokal und gemeinsam mit Rot-Weiss Köln und UHC Hamburg zur Deutschen Endrunde nach Krefeld. Düsseldorf und Blau-Weiss Berlin steigen aus der hockeyliga ab. Bei den Damen stand das Final-Four-Quartett schon sehr früh im Laufe der Saison fest und Bremens Damen treten als Aufsteiger gleich wieder die Reise in Liga zwei an. weiter
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UHC-Herren lösen Endrundenticket / DHC steigt ab
05.05.2019

Es sind auch am vorletzten Spieltag der 1. Bundesligen noch Entscheidungen vertagt worden. Aber die UHC-Herren konnten nach dem 5:1 gegen Polo und der parallelen 2:3-Niederlage des HTHC gegen Alster über das vorzeitige Endrundenticket jubeln. Ebenso glückliche Gesichter bei den Alster-Herren, denen der knappe Sieg beim Lokalrivalen den Klassenerhalt bescherte, da Düsseldorf beim Tabellenführer und nun vorzeitigen EHL-Teilnehmer Mülheim klar verlor. Der DHC steht somit nach BW Berlin als zweiter Absteiger der Saison fest.
Vertagt wurde dieses Thema bei den Damen. Allerdings haben die Zehlendorfer Wespen durch ein 1:1 in München ihre Karten erheblich verbessert. Sie haben nun drei Zähler Vorsprung auf den TSV Mannheim, der jedoch das deutlich bessere Torverhältnis hat. Die Wespen brauchen also aus dem letzten Heimspiel gegen den HTHC einen Punkt, um nicht davon abhängig zu sein, dass der MHC im Mannheimer Derby seiner Favoritenrolle gegen den TSVMH gerecht wird. In der Spitzengruppe der Damen-Bundesliga schwächelten die zurzeit arg dezimierten Düsseldorferinnen einmal mehr und kamen nur zu einem 1:1 gegen Mülheim. Der UHC ist nach dem 4:1 über Absteiger Bremen drei Punkte vor Mannheim Erster, braucht ebenfalls nur einen Punkt aus dem Auswärtsspiel beim Berliner HC, um Platz eins nach der Rückrunde und damit die direkte EHL-Qualifikation endgültig zu sichern.
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Mülheim mit großem Schritt Richtung EHL
04.05.2019

Bei den Herren ist aus dem Vierkampf um die letzten beiden Final-Four-Plätze ein Dreikampf geworden. Die Polo-Herren verabschiedeten sich nach einem 0:3 beim Harvestehuder THC aus dem Endrundenrennen, blicken als Aufsteiger aber auf eine erfolgreiche Premierensaison zurück. Nachdem der HTHC vorgelegt hatte, zogen die UHC-Herren nach und siegten im zweiten Hamburger Derby überraschend deutlich mit 6:1 gegen Alster. Die Alsteraner kann der leichtsinnige Auftritt am Wesselblek noch teuer zu stehen kommen, denn nachdem der Vorletzte Düsseldorfer HC beim Crefelder HTC mit 2:1 siegte, beträgt der Abstand der Hamburger auf einen Abstiegsplatz zwei Spieltage vor Ende nur noch zwei Punkte. Am anderen Ende der Tabelle setzten sich die Mülheimer Herren mit einem 3:2 im Topspiel bei Rot-Weiss Köln fünf Zähler vor die Verfolger und können davon träumen, als Hauptrundenerster auch das erste EHL-Ticket zu lösen. Hinter den beiden West-Teams reiht sich Mannheim nach dem 10:0 - gleichbedeutend mit dem höchsten Saisonsieg und damit auch der höchsten Saisonniederlage für Absteiger Blau-Weiss Berlin bisher - mit breiter Brust ein, der UHC folgt punktgleich, aber mit weitaus schlechterer Tordifferenz. Gänzlich ohne Bedeutung dürfte der 2:1-Sieg des Berliner HC gegen Nürnberg gewesen sein. Der Fünf-Punkte-Vorsprung der Franken auf die Abstiegsränge dürften zum Ligaverbleib reichen.

Die Damen des UHC Hamburg untermauerten mit dem 2:1 im Topspiel beim Club an der Alster ihren Anspruch auf die Tabellenspitze in der laufenden Saison. Allerdings konnten auch die beiden Verfolger Düsseldorf (3:0 gegen TSV Mannheim) und Mannheim (8:0 gegen die Wespen) nach Punkten nachziehen, sodass Vorentscheidungen in puncto erstes Ticket für die EHL-Premiere der Damen oder „Heimrecht“ in Krefeld vertagt sind. Dadurch wird auch die Abstiegsfrage für den TSV und Zehlendorf verschoben, könnte aber schon am Sonntag entschieden sein, wenn die Wespen zu Tabellennachbar München reisen, Mannheim aber beim Fünften Rot-Weiss Köln antritt. Diesen Platz eroberten die Domstäderinnen nämlich im Rhein-Ruhr-Derby mit dem 2:1 bei Mülheim. Weiter für klare Verhältnisse sorgten zudem auch München (1:0 gegen Berliner HC) und Harvestehude (2:0 gegen Bremen), die mit den Siegen auch rechnerisch nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben.
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Beide Ligen auf der Zielgeraden
02.05.2019

Die Bundesliga biegt auf die Zielgerade der Saison 2018/2019 ein. Am Wochenende 4./5. Mai steht sowohl bei den Herren als auch bei den Damen der letzte Doppelspieltag auf dem Programm, ehe am Sonntag, 12. Mai, der finale Einzelspieltag kommt.

Während bei den Herren das Rennen um die Play-offs noch total spannend und offen ist, geht es in der Damen-Bundesliga vor allem um den zweiten Abstiegsplatz und die Konstellation in der Spitzengruppe, wo nicht nur der automatische internationale Startplatz für den Liga-Ersten im Fokus steht, sondern auch die Konstellation für die Halbfinal-Paarungen am 18. Mai bei den FINAL FOUR in Krefeld.

In der Herren-Bundesliga ist Mülheim und Köln der Endrundenplatz nicht mehr zu nehmen, aber beide liegen nur zwei Punkte auseinander, so dass das direkte Duell am Samstag in der Domstadt wichtig ist im Kampf um den direkten EHL-PLatz. Dahinter sind Mannheim (34 Punkte), der UHC (33), der HTHC (33) und Polo (30) nur vier Punkte auseinander. Da hier die Hamburger an diesem Wochenende in direkten Stadtderbys aufeinandertreffen, könnte sich am Sonntagabend einiges geklärt - oder eben zum Saisonfinale noch weiter zugespitzt haben.
Vieles hängt sicher davon ab, wie die Top-Teams ihre Einsätze in der EHL und die ihrer Nationalspieler in der Pro League überstanden haben. Der MHC zum Beispiel fährt deshalb ohne vier Leistungsträger - Danny Nguyen, Japhi Fischer, Joip Anzeneder und Felix Schües - zu seinen Auswärtsspielen nach Berlin. Bei Mülheim fehlen im Top-Spiel bei RW Köln mit Ferdi Weinke, Tobi Matania, Jan Schiffer und Bene Fürk auch gleich ein ganzes Quartett. Köln hat zwar alle an Bord, wird wegen der Belastungen der letzten beiden Wochen aber auch rotieren und einigen Leistungsträgern eine Pause gönnen.
Im Tabellenkeller hofft der Vorletzte Düsseldorf bei seinen Spielen in Krefeld und Mülheim auf Punkte, um dem Club an der Alster nochmal in Reichweite nahe zu kommen, zumal Alster mit UHC und HTHC zwei Teams vor der Nase hat, die im Play-off-Rennen keinen Zähler zu verschenken haben. Es ist also Spannung garantiert in der Herren-Bundesliga.

Bei den Damen schauen die meisten auf das Fernduell zwischen TSV Mannheim (12 Punkte) und den Zehlendorfer Wespen (14 Punkte) um den zweiten Abstiegsplatz neben dem bereits feststehenden Absteiger Bremer HC. Die Gegner des Wochenendes haben nahezu ähnliches Kaliber – während die Wespen beim Mannheimer HC und Münchner SC zu Gast sind, laufen die TSV Mannheimerinnen in Düsseldorf und bei RW Köln auf. Spannend also zu sehen, welches der beiden Teams mehr aus den beiden Auswärtsbegegnungen für sich mitnimmt.
Das Top-Spiel des Samstags findet beim Titelverteidiger Club an der Alster statt, der den aktuellen Tabellenführer UHC zum Lokalderby empfängt. Beim UHC ist der Schockmoment verdaut, als Charlotte Stapenhorst am Dienstag im Pro-League-Spiel gegen die USA kurz vor Ende einen wilden Schwinger auf die Hand bekam. Die Nationalstürmerin hat sich dabei nichts gebrochen und kann spielen.
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Europacup: Gute Bilanz der deutschen Frauenteams
23.04.2019

Die Damen des Club an der Alster hätten am Ostersonntag nicht enttäuschter sein können, nach der 1:2-Halbfinal-Niederlage gegen San Sebastian. Doch am Ostermontag kehrten sie mit einem strahlenden Lachen zurück nach Hamburg. Da war ihnen nämlich etwas gelungen, mit dem kaum jemand gerechnet hatte. Der 16-fache Europapokal-Gewinner HC Den Bosch wurde im Spiel um Bronze mit 2:1 niedergerungen. Nachdem zuvor bereits der UHC gegen Englands Champion Surbiton HC das Match um Platz fünf mit 4:1 gewonnen hatte, konnten die beiden Hamburger Teams also am Finaltag noch das absolute Maximum für die Drei-Jahres-Nationenwertung der EHF herausholen!

Alster lag gegen das europäische Schwergewicht aus s'Hertogenbosch schon nach nicht einmal drei Minuten durch eine Ecke von Ireen van den Assem mit 0:1 zurück. Da schien die Partie quasi schon gelaufen für den Turnierfavoriten, der sein Halbfinale am Ostersonntag gegen Amsterdam knapp mit 0:1 verloren hatte. Doch die Hamburgerinnen nahmen den Kampf an, wollten beweisen, dass sie die Klasse haben, auch gegen die absoluten Top-Teams des Kontinents zu bestehen. Kurz vor der Pause gelang Kira Horn auch tatsächlich der Ausgleich, so dass die Partie wieder offen war. Als eine Ecke von Viktoria Huse kurz vor Ende des dritten Viertels zum 2:1 für Alster im Tor landete, war die partie auf den Kopf gestellt. Und obwohl Alster danach sogar noch zweimal in Unterzahl agieren musste, verteidigte das George-Team diesen großen Achtungserfolg über die Zeit.

Der UHC hatte es gegen Surbiton schon in der ersten Halbzeit deutlich gemacht, dass man nach der unglücklichen 2:3-Viertelfinal-Niederlage gegen den späteren Turniersieger und Gastgeber Amsterdam das Maximum herausholen wollte. Charlotte Stapenhorst und Nicole Pluta schossen eine 2:0-Führung heraus, die bis zur 51. Minute Bestand hatte. Dann traf Michaela Curtis zwar zum 1:2, doch die Henkel-Truppe hatte genau die richtigen Antworten parat. Erst war es erneut Stapenhorst (55.), die den alten Abstand wiederherstellte, dann legte Eileen Mävers (ehem. Hoffmann) in der Schlussminute noch zum 4:1 nach, das auch in der Höhe verdient war.
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Ganz starke EHL-Bilanz der Herren-Bundesligaclubs!
22.04.2019

Es war ein denkwürdig starkes Wochenende für das deutsche Bundesliga-Hockey, doch das wird die Herren von Rot-Weiss Köln erstmal nicht trösten können. Die Mannschaft von Trainer André Henning dominierte gegen die Waterloo Ducks fast über die gesamte Spielzeit, ließ nur ganz wenige Chancen überhaupt zu, aber verlor am Ende 0:4 - ein Ergebnis, welches das Match überhaupt nicht widerspiegelt. Ganz im Gegensatz zu den Kölnern waren die Mannheimer bester Laune, nachdem sie ihr "kleines Finale" gegen Real Polo Barcelona völlig verdient mit 3:1 gewonnen hatten. Ein EHL-Turnier mit Köln auf Platz zwei, Mannheim auf Platz drei und Mülheim auf dem geteilten fünften Rang ist zweifellos aber ein Bild der absoluten Stärke des deutschen Herren-Bundesligahockeys. (Foto: EHL / worldsportpics.com)

Die Chancen einfach nicht verwertet

Woran es am Ende gelegen hat, dass Rot-Weiss sich den absolut möglichen zweiten EHL-Titel am Ende nicht geholt hat, ist einfach gesagt. Die Mannschaft hatte großen Ballbesitz-Vorsprung, konnte sich mit viel Geduld gegen unglaublich aufopferungsvoll verteidigende Belgier auch einige hochkarätige Chancen erarbeiten, aber scheiterte dann in letzter Instanz immer an einem Vincent Vanasch in Weltklasseform im Tor der Ducks. Zudem gelang es nicht, die stärkste Waffe der Kölner, die Strafecke von Tom Grambusch, ins Spiel zu bringen. Keine einzige Standardsituation konnte man sich bei so großem Ballbesitz im Viertel der Belgier im gesamten Spiel erarbeiten.

Hinten machten die Domstädter eigentlich alles richtig. Auch die konterstarken Belgier sahen im Kreis der Rot-Weissen wenig Land, wurden sehr stark rausverteidigt. Das ging lange gut und es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis Köln in Führung gehen sollte. Der vermeintliche Führungstreffer wurde allerdings Mitte des dritten Viertels zurecht per Videobeweis aberkannt, weil ein Fuß der Kölner noch mit im Spiel war. Ein einziger genialer Moment des jungen Supertalents William Ghislain reichte dann, um die Belgier 18 Minuten vor Schluss in Führung zu bringen. Auch da war noch alles möglich. Köln griff beherzt und dauerhaft an. Doch die Waterloo Ducks warfen sich buchstäblich mit allem, was sie hatten in die Bälle, verteidigten bravourös. Und so kam es, als Köln aufmachen musste, wie es kommen musste: Erst sah Nationalspieler Johannes Große für eine Rettungstat am eigenen Kreis eine Gelbe Karte. Die zusätzlich verhängte Ecke - schon ohne Keeper Aly auf dem Platz - war zum 0:2 (58.) drin. Und dann saßen auch noch zwei Konter in der Schlussminute gegen die in Unterzahl ohne Keeper agierenden Kölner zum frustrierenden 0:4-Endstand.

Starker Eckenspezialist Gonzalo Peillat

Beim Mannheimer HC war Eckenspezialist Gonzalo Peillat Mann des Spiels, als die Kurpfälzer am Ostermontagvormittag ihr Spiel um Platz drei gegen Real Polo Barcelona mit 3:1 gewannen. Und das nicht nur, weil der argentinische Olympiasieger in der zweiten Hälfte die zwei Eckentreffer zum 1:0 und 2:1 beisteuerte, sondern auch weil er in der extrem soliden Defensive der Mannheimer die herausragende Figur war, mit starken Tacklings und gutem Auge im Spiel nach vorn. Die erste Ecke der Partie setzte Peillat derartig platzierte in den linken oberen Giebel, dass da kaum noch eine Briefmarke zwischen den Ball und das Aluminium gepasst hätte. Als Polo kurz darauf ausglich, war es wiederum Peillat, der nur eine Minute später die Kugel dieses Mal flach und platzierte in die untere linke Ecke schweißte. Danach war es Timm Haase, der einen Konter durch die Schienen des spanischen Keepers hindurch zum 3:1-Endstand abschloss.
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hockeyliga herren
Feldsaison 2018/2019
1.
Mülheim
95:40
53
2.
RW Köln
82:48
48
3.
Mannheim HC
70:31
41
4.
UHC Hamburg
61:43
41
5.
Harvestehude
60:64
37
6.
Berliner HC
59:56
31
7.
Polo Club
49:55
30
8.
Krefeld
45:51
25
9.
Alster
49:62
23
10.
Nürnberg HTC
53:68
23
11.
Düsseld. HC
30:67
15
12.
BW Berlin
34:102
6
hockeyliga damen
Feldsaison 2018/2019
1.
UHC Hamburg
73:29
57
2.
Mannheim HC
70:19
54
3.
Düsseld. HC
54:29
49
4.
Alster
94:17
48
5.
RW Köln
30:28
30
6.
Mülheim
38:46
28
7.
Berliner HC
32:34
25
8.
Harvestehude
40:52
24
9.
Münchner SC
30:54
23
10.
Zehl. Wespen
22:83
18
11.
TSV Mannheim
25:71
12
12.
Bremer HC
17:63
5