SPIELBERICHT
HTHC wirft Titelverteidiger endgültig raus 
In der Gruppe Nord ist am achten Spieltag bereits die Entscheidung über die Playoff-Teilnehmer bei den Damen um die deutsche Hallenhockey-Meisterschaft gefallen. Nach dem 7:5 (4:5)-Erfolg des Harvestehuder THC über Titelverteidiger UHC Hamburg am Samstag vor 150 Zuschauern steht sowohl das Team von Trainer Tomasz Laskowski wie auch der Club an der Alster als Viertelfinalteilnehmer fest. Allerdings tat sich der HTHC bei seinem achten Sieg in Folge schwer und lag zwischenzeitlich sogar mit 1:4 im Rückstand.

„Uns hat die Favoritenrolle nicht gelegen. Wir waren nervös, haben das aber nach dem 1:4 abgelegt”, sagte Laskowski, dessen Team im ersten Durchgang vor allem in der Abwehr etliche Fehler unterliefen. Nur dank der Treffersicherheit von Fenja Poppe, die von Laskowski besonders gelobt wurde, wie auch Franzisca Hauke konnte der HTHC den Anschluss halten.

Im zweiten Durchgang stand die HTHC-Abwehr besser, aber nicht immer sattelfest. Doch der UHC verpasste es, aus den wenigen Möglichkeiten ein weiteres Tor zu erzielen. In der 49. Minute hatten die Gastgeberinnen das Blatt dann gewendet, nachdem Anne Deupmann den bis dahin schönsten HTHC-Angriff zum 6:5 abschließen konnte.

Kurz darauf lag der Ball dann zwar wieder im HTHC-Kasten, doch während die UHC-Spielerinnen sich noch über den vermeintlichen Ausgleich freuten, erklärten die Schiedsrichter den Treffer für ungültig. Während die Gäste noch irritiert waren, reagierte der HTHC schnell. Nach einem Pass aus der Abwehr lief Hauke allein auf das UHC-Tor zu. Ihr Querpass landete bei einer Mitspielerin, welche die Kugel wieder zurückspielte zur Nationalspielerin, die dann zum 7:5 traf. In der Schlussphase nahm UHC-Coach Claas Henkel zwar noch die Torhüterin raus, doch am Ergebnis änderte sich nichts mehr.

„Es ist ärgerlich, denn es war ein gutes Spiel von uns”, sagte der Coach anschließend und betonte: „Die sonst guten Schiedsrichter haben in der Situation vor dem 7:5 falsch entschieden.” Dass sein Team die Playoffs verpasst hat, kommentierte Henkel unterdessen mit den Worten: „Das war nicht unsere Kernaufgabe. Aber wir waren näher dran, als wir vor der Saison gedacht haben.”
Harvestehuder THC - UHC Hamburg 7:5 (4:5)
Tore:
 
0:1 Lena Micheel (10.)
1:1 Fenja Poppe (15., KE)
 
 
1:2 Annchristin Lehmann (17.)
 
1:3 Marleen Müller (19.)
 
1:4 Lena Micheel (20.)
2:4 Anne-Kathrin Deupmann (22.)
 
 
2:5 Annchristin Lehmann (25.)
3:5 Franzisca Hauke (26., KE)
 
4:5 Franzisca Hauke (30., KE)
 
5:5 Anne-Kathrin Deupmann (45., KE)
 
6:5 Anne-Kathrin Deupmann (48.)
 
7:5 Franzisca Hauke (56.)
 
Ecken:
7 (4 Tore) / 3 (0 Tore)
Zuschauer:
150
Schiedsrichter:
P. Asmuss / J. Wawersik

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hockeyliga herren
Hallensaison Staffel NORD 2017/2018
1.
Alster
87:49
26
2.
UHC Hamburg
105:59
22
3.
Harvestehude
106:66
21
4.
Polo Club
66:92
12
5.
Heimfeld
67:106
5
6.
Klipper THC
32:91
1
Hallensaison Staffel OST 2017/2018
1.
Berliner HC
75:45
22
2.
BW Berlin
69:47
22
3.
Lichterfelde
66:49
20
4.
Zehl. Wespen
56:61
9
5.
Osternienburg
50:79
6
6.
Mariendorf
45:80
5
Hallensaison Staffel SÜD 2017/2018
1.
TSV Mannheim
57:46
24
2.
Mannheim HC
61:52
20
3.
Nürnberg HTC
79:50
19
4.
Frankfurt 80
47:53
11
5.
Münchner SC
48:64
6
6.
Ludwigsburg
36:63
5
Hallensaison Staffel WEST 2017/2018
1.
RW Köln
73:48
27
2.
Krefeld
78:45
21
3.
Mülheim
74:53
18
4.
Düsseld. HC
71:64
15
5.
SW Neuss
61:84
9
6.
Kahlenberg
51:114
0
hockeyliga damen
Hallensaison Staffel NORD 2017/2018
1.
Alster
82:17
27
2.
Harvestehude
68:32
24
3.
Großflottbek
37:33
16
4.
UHC Hamburg
46:38
15
5.
Klipper
14:52
6
6.
Braunschweig
12:87
1
Hallensaison Staffel OST 2017/2018
1.
Berliner HC
50:22
24
2.
Leipzig
46:37
19
3.
Lichterfelde
40:43
19
4.
Zehl. Wespen
26:32
8
5.
Mariendorf
36:50
8
6.
Osternienburg
27:41
7
Hallensaison Staffel SÜD 2017/2018
1.
Mannheim HC
81:23
30
2.
Rüsselsheim
41:29
19
3.
TSV Mannheim
46:49
16
4.
Münchner SC
45:37
15
5.
Nürnberg HTC
38:55
9
6.
E. Frankfurt
16:74
0
Hallensaison Staffel WEST 2017/2018
1.
Düsseld. HC
75:30
24
2.
Mülheim
56:26
21
3.
RW Köln
54:24
21
4.
Raffelberg
53:47
16
5.
BW Köln
27:69
6
6.
Krefeld
12:81
1